20. April 2018, 22:08 Uhr

Revision verworfen

20. April 2018, 22:08 Uhr
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Von DPA

Zweibrücken (dpa). Mit einem Freispruch ist der Prozess um den Unfalltod einer Elfjährigen im Holiday Park in Haßloch für zwei damals in leitender Funktion tätige Männer zu Ende gegangen. Das Pfälzische Oberlandesgericht in Zweibrücken verwarf am Freitag die Revision der Kindeseltern und der Staatsanwaltschaft gegen ein Urteil des Landgerichts Frankenthal vom Juli vergangenen Jahres.

Eltern enttäuscht

Das Landgericht hatte in einem Berufungsverfahren den Freispruch des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße für die beiden Angeklagten bestätigt. Das Frankenthaler Urteil sei frei von Rechtsfehlern, sagte der Vorsitzende Richter beim Pfälzischen Oberlandesgericht, Ernst-Friedrich Wilhelm. Andernfalls hätte seine Kammer das Urteil aufheben und zur Neuverhandlung an das Landgericht zurückverweisen können. Gegen die Entscheidung gibt es keine Rechtsmittel. Der Freispruch ist damit rechtskräftig. Die Eltern des Mädchens zeigten sich sehr enttäuscht.

Das Kind aus Kelsterbach bei Frankfurt war im August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels von den Plattformen erfasst worden, als das Karussell startete. Sie wurde überrollt und tödlich verletzt.

Ein dritter Mann – der damalige Bediener des Fahrgeschäfts – war vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass er mehrfach gegen Pflichten verstoßen hatte. Er hatte zugegeben, dass er den Betrieb ohne die Durchsage »Achtung, die Fahrt beginnt« gestartet hatte.



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