20. Mai 2019, 19:20 Uhr

Offene Fragen nach Busunglück

20. Mai 2019, 19:20 Uhr

Leipzig (dpa). Die Suche nach der Ursache des schweren Busunglücks auf der Autobahn 9 bei Leipzig mit einer Toten und neun Schwerverletzten geht weiter. Der 59-jährige Fahrer des Busses konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen zunächst nicht befragt werden, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Halle sagte.

Die Polizei untersuche den Bus, die Passagiere erhielten Anhörungsbögen, um die Unfallursache aufzuklären. Die Autobahnpolizei hatte am Sonntagabend erklärt, nach ersten Ermittlungen könnte ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall geführt haben. Die Polizeisprecherin in Halle bestätigte die Aussage am Montagmorgen nicht: Für einen solchen Verdacht sei es noch zu früh. Der Bus des Unternehmens Flixbus war am frühen Abend auf der A9 in Richtung München bei Bad Dürrenberg an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt von der mittleren Spur nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und an der Böschung umgekippt. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe.

Eine Frau kam bei dem Unfall ums Leben. Genaue Angaben zur Identität der Toten gab es am Montag nicht. Neun Menschen wurden schwer, 63 Menschen leicht verletzt. An Bord des Busses von Berlin nach München waren 75 Menschen. Wie viele der Fahrgäste angeschnallt waren, konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht sagen.

Die A9 wurde am Montag nach einer rund knapp zwölf Stunden dauernden Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben.

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