Hoch gepokert

Sie wollte sich ein starkes Mandat für die anstehenden Brexit-Verhandlungen holen. Sie wollte Rückendeckung, eine breite Mehrheit für ihren Kurs – und ist vorerst gescheitert. Die britische Premierministerin Theresa May hat bei den von ihr vorgeschlagenen Parlamentswahlen die Regierungsmehrheit verloren. Damit steht Großbritannien vor komplizierten und möglicherweise langwierigen Verhandlungen. Wenn keine Minderheitsregierung oder Koalition möglich ist, könnte es erneut einen Urnengang geben. May steht für einen harten Brexit, das heißt, sie stellt die Kontrolle der Grenzen über eine Beteiligung Großbritanniens am europäischen Binnenmarkt. Die Labour-Partei, die dazugewann, will einen weicheren Brexit und eng mit der EU zusammenarbeiten. Aber was bedeutet der Wahlausgang für May und die Gespräche mit der EU? Die Teilnehmer an unserer Online-Umfrage sind geteilter Meinung: 36 Prozent glauben, dass May ihre Forderungen nun zurückschrauben muss. 35 Prozent sind allerdings der Meinung, May werde weitermachen wie bisher. Immerhin 29 Prozent geben dem Brexit ohnehin keine Chance.

Die zweite Frage der Woche beschäftigte sich mit dem Hessentag in Rüsselsheim, der am Freitag eröffnet wurde. Fazit: Die Begeisterung für das Landesfest lässt zu wünschen übrig. Ob es nur an der relativ weiten Fahrt liegt? Oder vielleicht an den immer wiederkehrenden Programmpunkten? Nur 16 Prozent wollen in jedem Fall nach Rüsselsheim fahren, 30 Prozent haben die Ausstellungen schon zu oft gesehen und sparen sich die Anreise. 54 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass der Hessentag in seiner jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß ist und er interessiert sie daher auch nicht.

Reingeklickt

Meistgelesen auf unseren Online-Portalen war in der vergangenen Woche der Bericht über das Urteil gegen einen 15-jährigen Syrer, der in Gießen einen Mann mit einem Messer schwer verletzt hatte. Es folgen die Großfahndung nach einem schweren Raub in der Universitätsstadt, die rätselhafte Zahl »187«, die bei der US-Polizei für Mord steht und in Wölfersheim an mehreren Stellen aufgesprüht wurde sowie der Fall einer Zwölfjährigen, die in Gießen sexuell bedrängt wurde. Auf Position fünf: die Rücktritts- ankündigung des Rosbacher Bürgermeisters Thomas Alber.

Facebook, Twitter und Co.

Mit welchen Problemen sich diese Superstars nur herumschlagen müssen. Dirk Nowitzki, deutscher Ausnahmebasketballer in der NBA, spielt nicht nur im realen Leben auf dem Spielfeld eine Hauptrolle, sondern auch in zahlreichen Videospielen. Nun aber das: Auf Twitter verkündete EA Sports, verantwortlich für die Basketball-Konsolenspiele mit den ganzen Stars aus der nordamerikanischen Profiliga, an Problemen bezüglich Nowitzkis Simulation für »NBA 18« zu arbeiten. Der deutsche Basketball-Riese nahm es – wie gewohnt – mit Humor. Auf Twitter antwortete er: »Ich habe schon genug Probleme auf dem Court. Ich brauche nicht auch noch eines in einem Videospiel….« Gut gekontert, Dirk.

Gebloggt

Der Franzose François Dourlen unterhält auf Instgram mit lustigen Fotomontagen: Er hält sein Smartphone mit dem passenden Comic-Bildausschnitt so in eine Szene aus dem realen Leben hinein, dass es aussieht, als wäre die gesamte Szenerie Teil der Wirklichkeit. Wirklich witzig ist das, was er mit den Simpsons anstellt: Homer am Steuer, Barkeeper Moe beim Zubereiten von Drinks oder Lisa beim Saxofonspielen. Einfach mal reinschauen. Es lohnt sich.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Brexit
  • Dirk Nowitzki
  • Facebook
  • Hessentag
  • National Basketball Association
  • Theresa May
  • Thomas Alber
  • Twitter
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos