20. Juni 2022, 08:45 Uhr

Handball

Zwei Neue für die HSG Gedern/Nidda

Drittligist holt Eva Schneider und Sibylle Droll für die kommende Saison.
20. Juni 2022, 08:45 Uhr
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Eva Schneider (am Ball) spielt in der kommenden Saison für die HSG Gedern/Nidda. (Foto: Friedrich/Archiv) FOTO: HARALD FRIEDRICH/ARCHIV

Die Kaderplanung bei den Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda ist noch in vollem Gange. Zwei Neuzugänge für den Rückraum stehen nun fest: Vom Oberligisten HSG Wettenberg kommt Eva Schneider, vom südhessischen Landesligisten TuS Zwingenberg wechselt Sibylle Droll ins Oberhessische.

»Beide haben im Training einen guten Eindruck hinterlassen und ich bin fest davon überzeugt, dass uns beide sportlich sehr weiterhelfen werden«, sagt Trainer Christian Breiler. »Wir sind mit den beiden im Rückraum sehr gut aufgestellt und bekommen ein bisschen mehr Variabilität.« Zumal mit Sabine Kaiser und Hanna Rösner zwei weitere Rückraumspielerinnen dazu stoßen werden, die aufgrund ihrer Kreuzbandrisse die vergangene Saison ganz (Kaiser) bzw. teilweise (Rösner) verpasst hatten.

Insbesondere für die Mitte-Position ist Schneider eingeplant. In der zurückliegenden Oberliga-Saison hat die 21-Jährige in 18 Haupt- und Abstiegsrundenpartien insgesamt 50 Tore, davon vier per Siebenmeter, erzielt. »Eva ist technisch sehr gut ausgebildet, spielt sehr gut mit dem Kreis zusammen und kann im Rückraum auch auf anderen Positionen spielen«, schildert HSG-Coach Breiler. Ein weiterer Vorzug: Da in der Oberliga teilweise mit Harz gespielt wird, hat Schneider bereits Erfahrung mit dem in der 3. Liga gängigen Haftmittel gesammelt.

Derweil kommt die Rückraumlinke Droll mit der Empfehlung von 145 Treffern in der Haupt- und Aufstiegsrunde der Landesliga Süd. Das entspricht durchschnittlich 8,5 Toren pro Partie. Die 25-Jährige, deren Heimatverein der HC VfL Heppenheim ist, schloss die Aufstiegsrunde mit dem TuS Zwingenberg als Tabellenzweiter ab. »Sibylle ist eine total spannende Spielerin. Sie bringt eine sehr gute Athletik mit, geht gnadenlos ins Eins-gegen-Eins und hat eine sehr hohe Spielgeschwindigkeit«, sagt Breiler.



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