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Platz zwei im Hessenpokal

Die weibliche Tischtennis-Jugend des TV Gedern hat das Hessenpokalfinale gegen Bruchköbel mit 2:4 verloren.
12. Mai 2022, 21:23 Uhr
ÖS
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Gemeinsames Foto nach dem Finale: Die Spielerinnen aus Gedern (links) und Pokalsieger Bruchköbel. FOTO: ÖS

Die weibliche Tischtennis-Jugend des TV Gedern hat das Hessenpokalfinale gegen Bruchköbel mit 2:4 verloren.

Gedern hatte sich mit einem 4:1-Halbfinalsieg der Altersklassse Mädchen 18 gegen den TSF Heuchelheim das Endspielticket gesichert. Die Heuchelheimer Gäste liefen in Topbesetzung auf, aber Gedern ebenso. Topspielerin Emi Mészáros brachte die erwarteten zwei Punkte im Einzel. Auch das eingespielte Doppel mit Charlotta Hainz funktionierte vortrefflich, sodass drei Punkte sicher waren. Charlotta Hainz steuerte den vierten Zähler im Einzel bei. Heuchelheims Spitzenspielerin Aeberhard konnte gegen Sophie Kleinschmidt nach gutem Spiel der Gedernerin den Ehrenpunkt erzielen.

Lange wurde auf das große Finale hingefiebert, welches nun in Selters/Taunus stattfand. Die Vorzeichen standen aber denkbar schlecht für Gedern, da die Nummer zwei, Charlotta Hainz, ausfiel. Dennoch reiste die Mannschaft mit einigen Fans einsatzfreudig in den Taunus. Dort traf der TVG auf die SG Bruchköbel, welche im Punktspiel klar besiegt wurde. Emi Mészáros machte das 1:0 für Gedern. Bruchköbel hatte allerdings seine Nummer eins umgestellt, um das Duell der Einser-Spielerinnen zu umgehen und zwei sichere Punkte zu holen. Dieser Schachzug sollte aufgehen, da Gederns Nummer drei und vier gegen Bruchköbels Spitzenpaarkreuz noch überfordert waren. Hinzu kam der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen um eine Chance zu haben. Laura Reuter und Sophie Kleinschmidt zeigten zwar sehr große Fortschritte, waren hier aber mit jeweils 0:3 unterlegen.

Gedern musste in diesem Finale, bei dem es um die Qualifikation für den Deutschlandpokal ging, ohne Hainz auch sein Erfolgsdoppel umstellen. Laura Reuter und Emi Mészáros versuchten zwar alles, zogen beim 1:3 gegen das bestens eingeübte SGB-Spitzendoppel Rack und de la Fuente den Kürzeren. Damit stand es 3:1 für Bruchköbel. Emi Mészáros blieb dennoch konzentriert und besiegte deren Nummer zwei klar mit 3:0. Laura Reuter hatte nun die undankbare Aufgabe im Match gegen Finja Thiele, die letzte Chance für Gedern zu nutzen. Thiele konnte mit dem Selbstvertrauen des Vorsprungs und der Gewissheit antreten, dass ihre Topspielerin Rack noch im letzten Einzel den Sack zumachen könnte. Mit 3:1 Sätzen ging die Partie schließlich an die Ex-Glaubergerin Thiele.

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