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Nicht zu bremsen

Die Handballer der HSG Gedern/Nidda setzen in der Aufstiegsrunde der Bezirksliga A Gießen ihre Klettertour fort. Gegen den Tabellenletzten HSG Hinterland gelang in der Sporthalle Konradsdorf ein klarer 38:24 (21:13)-Erfolg.
16. Mai 2022, 19:44 Uhr
FSR

Die Handballer der HSG Gedern/Nidda setzen in der Aufstiegsrunde der Bezirksliga A Gießen ihre Klettertour fort. Gegen den Tabellenletzten HSG Hinterland gelang in der Sporthalle Konradsdorf ein klarer 38:24 (21:13)-Erfolg.

Bezirksliga A Gießen Männer Aufstiegsrunde: HSG Gedern/Nidda - HSG Hinterland 38:24 (21:13). Spärlich war nur die Zuschauerkulisse. Lediglich 20 Besucher wurden gezählt. »Es waren eben kein optimales Hallenwetter«, schmunzelte HSG-Kapitän Johannes Eckhardt. Umso mehr Gedränge herrschte auf der Spielerbank, denn im Gegensatz zu den vergangenen Partien war die personelle Situation bei der in der Aufstiegsrunde noch verlustpunktfreien HSG diesmal richtig gut.

Von Beginn an zeigte das Team von Interimstrainer Thomas Pfaff eine engagierte Leistung in der Abwehr. Und trotzdem konnte die HSG Hinterland durch einige Tore aus der zweiten Reihe am Anfang noch den Kontakt halten. Dann bissen sich die Werfer der Gäste an HSG-Torwart Benedikt Becker die Zähne aus. »Die Absprache zwischen Block und Abwehr wurde besser. Folge waren viele Paraden und Gegenstöße, die vor allem durch Marc-Oliver Müller vollendet wurden«, berichtete Johannes Eckhardt. Trotz einigen verworfenen Siebenmetern setzte sich die HSG-Crew entscheidend ab. Zur Pause lagen die Handballer aus Gedern und Nidda komfortabel mit 21:13 vorne.

Das Vorhaben, mit voller Konzentration die Führung gleich nach dem Seitenwechsel auszubauen, klappte nicht. Die HSG Hinterland netzte einige Würfe aus dem Rückraum ein. Entscheidend konnten die Gäste den Rückstand aber nicht verkürzen. Unter dem Strich hatte die HSG Gedern/Nidda das Spiel gut im Griff, was auch am guten Umschaltverhalten des Teams lag. »Es herrschte gute Stimmung nach dem Spiel und Lust auf die Rückrunde«, berichtete Johannes Eckhardt. Das Team will in den kommenden Wochen die weiße Weste verteidigen und im Optimalfall nochmal an die ersten beiden Tabellenplätze heranrücken.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Becker; Müller (10), Eckhardt (3), Kaiser (6), Fladerer (5), Orth (5), Aldathan (2), Maris (2), Xhoni (2/1), M. Weber (3), D. Weber.

Zuschauer: 20. Zeitstrafen: 2:0 Minuten.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport_test/ka/nicht-zu-bremsen;art5091,808988

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