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»Wollen Situation ausnutzen«

Das erste von zwei coronabedingt verlegten Spielen holt Männerhandball-Oberligist HSG Pohlheim am kommenden Samstag nach. Im letzten Heimspiel der Hauptrunde empfängt das Team von Andi Lex die SG Bruchköbel und könnte dabei etwas für seine gute Ausgangsposition in der Ende April startenden Meisterrunde tun.
03. März 2022, 18:14 Uhr
MOL

Das erste von zwei coronabedingt verlegten Spielen holt Männerhandball-Oberligist HSG Pohlheim am kommenden Samstag nach. Im letzten Heimspiel der Hauptrunde empfängt das Team von Andi Lex die SG Bruchköbel und könnte dabei etwas für seine gute Ausgangsposition in der Ende April startenden Meisterrunde tun.

HSG Pohlheim - SG Bruchköbel (Sa., 20 Uhr)

Denn nach der Niederlage der HSG Wettenberg am vergangenen Samstag gegen Petterweil steht fest, dass es die Spandau-Truppe in diese definitiv nicht schaffen wird und die Pohlheimer daher die Minuspunkte der 27:28-Niederlage im Januar nicht mitnehmen werden. Bruchköbel könnte es allerdings bei einem Erfolg noch in die Meisterrunde packen, weshalb die Lex-Sieben ein ureigenes Interesse hat, dies zu verhindern, sich besser gesagt keine Verlustpunkte gegen die Südhessen zu erlauben. Bruchköbel steht derzeit bei neun Pluspunkten und kämpft mit dem TV Petterweil (zehn) und dem TSV Vellmar (acht) in den verbleibenden Nachholspielen noch um den letzten Meisterrunden-Platz in der Nordstaffel.

»Wir wollen die Situation ausnutzen und nur mit zwei Minuspunkten in die Meisterrunde gehen. Daher ist es völlig klar, dass wir dieses Spiel absolut ernstnehmen. Aber wir freuen uns auch darauf, zumal wir nun zuhause vor mehr als nur 250 Zuschauer spielen dürfen. Wir hoffen, dass ordentlich was los sein wird«, so Lex, der zudem - vom langzeitverletzten Torben Weinandt (Kreuzband) abgesehen - wohl auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.

Der Vorstand der HSG hat ob der geänderten Verordnungen des Landes Hessen beschlossen, bis zu 500 Personen unter Einhaltung der 3G-Regel für die Bruchköbel-Partie zuzulassen. Abzüglich der Ordner und des Servicepersonals könnten das letzte Hauptrunden-Heimspiel also bis zu 475 Zuschauer verfolgen. Eine Maskenpflicht besteht allerdings weiterhin.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport_test/anzg/wollen-situation-ausnutzen;art5093,788043

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