27. März 2022, 18:58 Uhr

Fußball-Verbandsliga

Kevin Rennert liefert ein Sahnetor

Nach anfänglichen Problemen trumpft Fußball-Verbandsligist TuBa Pohlheim gegen die SF/BG Marburg groß auf. Beim 5:0-Heimsieg macht vor allem ein Mann von sich reden.
27. März 2022, 18:58 Uhr
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Ball und Gegner im Griff: Liridon Krasniq (links) lässt seinen Marburger Kontrahenten laufen und verhilft TuBa Pohlheim zum 5:0-Sieg. Foto: Schepp

Turabdin-Babylon hat die dreiwöchige Verbandsliga-Zwangspause durch einen fein herausgespielten 5:0 (2:0)-Sieg über die SF/BG Marburg beendet.

TuBa Pohlheim - SF/BG Marburg 5:0

Beide Mannschaften traten vorwiegend pandemiebedingt stark ersatzgeschwächt an. Die Marburger begannen dominant und sehr variabel im Aufbau. Sie mussten eigentlich früh führen, aber ihre beiden Großchancen durch Milano Michel, der freistehend zu lange zögerte (3.) und durch Dominik Karge, dessen Schuss TuBa-Torhüter Christopher Can über die Querlatte lenkte (9.), brachten nichts ein.

Nach einer Viertelstunde ebbte der Schwung der Gäste ab. Sie münzten Zweikampfgewinne und schnelles Umschalten nach vorne bis zum Seitenwechsel nicht mehr in Torchancen um. Pohlheim dagegen bekam Sicherheit, weil Gino Parson und Antonyos Celik zentral vor der Abwehr plötzlich fast alle Zweikämpfe gewannen und das Spiel ihrer Mannschaft ankurbelten.

In Minute 20 besorgte Celik aus der Drehung gedankenschnell den 1::0-Führungstreffer für TuBa, das jetzt gleichwertig war. Sieben Minuten vor der Pause sorgte Kevin Rennert für ein Sahnestück der Partie. Er nahm das Leder aus gut 15 Metern Höhe im Lauf mit und netzte traumhaft sicher zum 2:0 ein.

Das Blau-Gelb-Trainergespann Sascha Nahrgang und Maurice Jauernick schickte sofort die ganze Batterie an Einwechselspielern zum Warmlaufen. Gino Parson hätte die Partie mit seiner Großchance vorentscheiden können, setzte den Kopfball allerdings zu hoch an. (58.). Ahmet Marankoz traf schließlich nach einer guten Stunde völlig ungestört von den Gästen aus 18 Metern zum 3:0. Deren dritte Niederlage in Folge war perfekt.

Erst Recht nachdem Marankoz die mittlerweile blitzsaubere Pohlheimer Vorstellung mit einem Solo zum 4:0 krönte (78.) und zuvor Köhler nach gelb-roter Karte den Platz verlassen musste (62.).

»Joker« Keyshawn Cosby durfte erneut ungestört zum 5:0 einköpfen (83.). »Klar hatten wir am Anfang ein bisschen Glück. Mit der Zeit haben wir das aber trotz Trainings- und Wettkampfrückstand total souverän bis zum Ende durchgespielt und nichts mehr zugelassen«, wusste TuBa-Trainer Josef Jacob. Das Gäste-Trainergespann Jauernick/Nahrgang verließ unmittelbar mit dem Schlusspfiff maximal bedient von der Leistung der eigenen Mannschaft den Kunstrasen.

Pohlheim: Can - Klotz, Sidon, Hamann, Bathomene - Parson, Celik (83. Simon) - Krasniq (62. Göktas), Basmaci (80. Cosby), Rennert - Marankoz

SF/BG Marburg: Gärtner - Köhler, Kornmann, Woscidlo, Nils Klug (70. Culmsee) - Bepperling (46. Leinweber), Karge (70. Schoch) - Pellumaj, Haberzettl, Hofmann - Michel

Schiedsrichter: Bräunche (Mittenaar) - Zuschauer: 100 - Tore: 1:0 Celik (20.), 2:0 Rennert (37.), 3:0 Marankoz (61.), 4:0 Marankoz (78.), 5:0 Cosby (83.) - Gelb-Rote Karte: Köhler (62., SF/BG Marburg, wegen Foulspiels)



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