30. September 2022, 22:12 Uhr

Paukenschlag in Steinbach

30. September 2022, 22:12 Uhr
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Von Peter Froese
Sprint zum Sieg. Julian Bender (rechts) und der FSV Fernwald düpieren den Sitzenreiter. Foto: Froese

. Mit einem 4:0-Erfolg über Spitzenreiter Türk Gücü Friedberg setzte der FSV Fernwald gestern Abend seine Erfolgsserie fort und ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Grundlage für den Erfolg der Elf von Trainer Daniyel Bulut war eine große Effektivität bei den Standards vor der Pause sowie ein starker Rückhalt Pierre Kleinheider im Tor.

FSV Fernwald - Türk Gücü Friedberg 4:0

»Dies war für die Zuschauer ein spannendes, temporeiches, attraktives Spiel. Meine Jungs haben die Partie gut angenommen und waren vom Beginn an da. Wir haben in der Defensive nicht viel zugelassen und hatten noch gute Konterchancen, um höher zu gewinnen«, sagte ein glücklicher Bulut.

Bereits nach drei Zeigerumdrehungen musste sich Felix Koob nach einem Vorstoß von Lucas Burger mächtig strecken. Im Anschluss an den folgenden Eckstoß von Erdinc Solak war der Gästekeeper bei einem Kopfball von Elmir Muhic aber geschlagen - 1:0 (4.).

Auch in der Folge waren die Hausherren bei ihren Standards brandgefährlich. Louis Goncalves scheiterte nach einem Solak-Eckstoß per Volley an Koob (12.).

Auf der Gegenseite parierte Pierre Kleinheider einen Freistoß von Toni Reljic sicher (16.). Auch bei einem Distanzschuss von Reljic zeigte sich Kleinheider, der schön übergriff und das Leder aus dem Winkel holte, als sicherer Rückhalt (21.).

Kurz darauf rutschte Felix Koob ein harmlos scheinender Freistoß von Johannes Hofmann aus 30 Metern zum 2:0 für den FSV durch die Hände (25.). Patrick Schorr scheiterte per Freistoß an Kleinheider (29.),während Murad Mahmudov den Pfosten des FSV-Tores traf (33.). Mit dem Pausenpfiff war Tom Woiwood nach Solak-Freistoß und Muhic-Kopfballverlängerung zum 3:0-Pausenstand erfolgreich (45.). Die gute Kulisse der 255 Zuschauer war - soweit auf Seiten der Gastgeber - begeistert.

255 Zuschauer

Nach dem Seitenwechsel verpassten Mashi Saighani (49.) und Toni Reljic (54.) nach Freistößen den Anschlusstreffer der Gäste. Brian Mukasa hatte zwischenzeitlich den Pfosten des Gästetors (53.) getroffen. Tom Woiwood (55.) und Erdinc Solak (62.) verpassten freistehend das 4:0.

Nach einer Abwehraktion von Kleinheider gegen Noah Michel forderten die Gäste vergeblich Strafstoß (57.). Nach einem Konter verpasste es erneut Brian Mukasa, die hitziger werdende Partie zu beruhigen (77.). Mit seinem dritten Versuch machte Mukasa den Sack zu, indem er Koob nach einem Querpass zum 4:0-Endstand verlud (85.). »Wir hätten noch bis morgen spielen können und hätten kein Tor gemacht. Meine Jungs haben mir im Abschlusstraining und beim Warmmachen bereits nicht gefallen. Wir wussten, dass uns ein körperbetontes Spiel erwartet. Dazu sind wir zu schläfrig ins Spiel gegangen. Wir haben keine Zeit, groß nachzudenken. Am Montag geht es beim SV Steinbach gegen einen genauso schweren Gegner«, sagte Gästetrainer Enis Dzihic.

FSV Fernwald: Kleinheider; Burger, Muhic, Goncalves, Bender, Schäfer (ab 74. Grönke), Hofmann, Solak (ab 89. Dervishi), Mukasa (ab 89. Dursun, Strack (ab 83. Hendrich), Woiwood (ab 89. Kaguah).

Türk Gücü Friedberg: Koob; Saighani, Henrich, Eren (ab 46. Hayashi), Mahmudov, Yikilmaz, Usic (ab 73. Gatamura), Schorr, Häuser (ab 68. Dudda), Michel, Reljic.

Schiedsrichter: Ulbrich (Büdingen). - Zuschauer: 255. - Torfolge: 1:0 (4.) Muhic, 2:0 (25.) Hofmann, 3:0 (45.) Woiwood, 4:0 (85.) Mukasa. - Gelbe Karten: Muhic, Hofmann - Saighani, Reljic, Schorr.



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