03. November 2022, 18:07 Uhr

»Leidenschaftlicher Kampf«

03. November 2022, 18:07 Uhr
ASD
Bangen um Leistungsträger: Ob Moritz Lambrecht (hier am Ball) für Pohlheim auflaufen kann, ist fraglich. Foto: Schepp

Pohlheim (mol). Vollgepacktes Programm für die HSG Pohlheim in der Dritten Männerhandball-Liga. Nachdem das Team von Trainer Andi Lex am Dienstagabend eine bittere 21:34-Heimniederlage im Hessenduell gegen den TV Gelnhausen hatte einstecken müssen, werden die Aufgaben für den heimischen Vertreter auch am kommenden Wochenende nicht leichter.

TSG Haßloch - HSG Pohlheim (Samstag, 19.30 Uhr)

Am Samstagabend (19.30 Uhr) wartet auf den aktuellen Tabellenvorletzten nämlich die schwere Auswärtsaufgabe bei der TSG Haßloch.

»Bis zur 40. Minute war das in Ordnung, danach überhaupt nicht mehr. Was das angeht, erwartet ich daher von meiner Mannschaft eine andere Einstellung, beziehungsweise dass wir uns mehr wehren und einen anderen Kampf liefern«, missfielen Pohlheims Coach vor allen Dingen die letzten Minuten der Gelnhausen-Partie, in der aus einem engen 14:15 zunächst ein 19:25, in den letzten acht Minuten dann aber sogar noch eine richtige Klatsche wurde. Und möchte der Liga-Neuling beim aktuellen Tabellensechsten eine Chance haben, so wird es definitiv 60 Minuten an der Leistungsgrenze brauchen.

12:6 Punkte weist das Team aus den Landkreis Bad Dürkheim derzeit auf. Nachdem die TSG bei der 22:25-Heimniederlage gegen den TV Gelnhausen doch überraschend Federn lassen musste, zeigte das Team von Andreas Reckenthäler aber nur wenige Tage später eine grandiose Reaktion, siegte beim Zweitliga-Absteiger TuS Ferndorf mit 31:30 und brachte dem derzeitigen Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten dadurch die erste Saisonniederlage bei. Dass die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz am Samstag ob dieses Erfolges und der Tabellenplatzierung die Favoritenrolle im heimischen Sportzentrum innehat, ist daher völlig klar.

Außenseiter

»Das ist natürlich alles andere als eine leichte Aufgabe für uns. Vor allem nicht in der derzeitigen Situation, in der wir hinten stehen und uns das Glück auch ein wenig verlassen hat. Aber solche Spiele sind für Favoriten nie leicht, das wissen wir selbst aus der Erfahrung der vergangenen Oberligasaison. Die sind auch oft Kopfsache«, sieht Pohlheims Trainer daher dennoch eine kleine Chance für sein Team.

»Ich möchte von meiner Mannschaft einfach sehen, dass wir die richtige Einstellung mitbringen und Haßloch einen leidenschaftlichen Kampf bis zum Schluss liefern, auch wenn das Spiel vielleicht verloren ist. Wir haben dort auf alle Fälle nichts zu verlieren und können daher befreit an die Aufgabe herangehen!«

Ob Mo Lambrecht, der am Dienstag gegen Gelnhausen umgeknickt war, dabei sein kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.



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