08. September 2022, 17:51 Uhr

Fehler erkannt, Lehren gezogen?

08. September 2022, 17:51 Uhr
OMS
Der erste Ligasieg soll es für die Pohlheimer um Stefan Lex in Ludwigshafen werden. Foto: Bär

. Gegen den Favoriten aus Saarlouis hat sich die HSG Pohlheim zum Ligaauftakt der Dritten Männerhandball-Liga (Süd-West) teuer verkauft, Punkte waren beim 24:28 am vergangenen Wochenende aber nicht drin. Das soll sich am kommenden aber ändern, denn am Samstagabend (19.30 Uhr, Schulzentrum Mundenheim) gastiert das Team von Trainer Andi Lex bei der VTV Mundenheim - und damit bei einem Mitaufsteiger. Duelle, die am Ende darüber entscheiden werden, ob es für den Klassenerhalt des Hessenmeisters reichen kann oder nicht.

VTV Mundenheim - HSG Pohlheim (Sa., 19.30 Uhr)

»Das war für den Auftakt ganz ordentlich und okay. Wir haben ein paar leichte Fehler zu viel gemacht, die eine Mannschaft wie Saarlouis natürlich ausgenutzt und eiskalt bestraft hat. Wir haben uns daher letztlich selbst ein Bein gestellt, mit ein paar Fehlern weniger wäre mehr drin gewesen. Aber davon geht die Welt nicht unter. Dass Niederlagen kommen werden, war uns vorher klar«, warf Pohlheims Trainer nochmal einen Blick auf die Auftaktpartie zurück, ehe der Fokus nun dem Wochenende gilt.

Und da müssen die Pohlheimer direkt zu einer weiteren neuen Mannschaft der Staffel. Das Team aus Ludwigshafen spielte eine bärenstarke Oberliga-Saison, gab am Ende nur vier Zähler ab und sicherte sich damit souverän die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg. Wie die HSG, so hatten auch die »Munnremer Hornissen« einen harten Brocken zu Beginn und mussten bei der undankbaren Aufgabe beim Zweitliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten TuS Ferndorf eine klare 21:31-Niederlage einstecken.

Kein Grund allerdings für Lex, den Gegner in irgendeiner Form auf die leichte Schulter zu nehmen. »Das war erwartbar, denn Ferndorf hat eine starke Truppe. Am Wochenende bestreitet Mundenheim dagegen sein erstes Heimspiel vor sicherlich sehr stattlicher Kulisse und hat bestimmt auch immer noch eine gewisse Aufstiegseuphorie. Daher wissen wir, was auf uns zukommt, aber wir sind gut vorbereitet. Wir müssen die Fehlerzahl minimieren und brauchen eine gute Abwehr- und Torhüterleistung, um in unser Tempospiel zu kommen«, beschreibt Lex, der noch anfügt: »Mundenheim hat sicherlich mehr Druck, denn Heimspiele gegen Mitaufsteiger musst du eigentlich gewinnen, wenn du in der Klasse eine Chance haben willst. Sie müssen, wir nicht, aber wir wollen!«

Personell müssen die Pohlheimer aber aus privaten Gründen auf Moritz Lambrecht verzichten, ansonsten stehen Lex aber alle Spieler zur Verfügung. »Das ist natürlich ein Qualitätsverlust für uns, aber wir haben einen breiten Kader und werden Mos Fehlen auffangen«, gibt sich der HSG-Coach optimistisch.



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