Lokalsport

TV Petterweil: Mit Selbstbewusstsein, aber ohne Felix Koffler

Der TV Petterweil ist mit drei Siegen in die Abstiegsrunde der Handball-Oberliga gestartet. Trotz eines Polsters von fünf Zählern sind aus den verbleibenden fünf Spielen mindestens noch drei weitere Siege nötig, um dem Abstieg sicher zu entgehen. Nach aktueller Lage werden fünf Vereine den Weg in die Landesligen antreten. »Unsere Situation ist gut, aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Wir werden alles dafür geben am Sonntag die nächsten zwei Punkte zu holen«, zeigt sich Trainer Martin Peschke realistisch. Um 18 Uhr spielt seine Mannschaft in der Hans-Jürgen Portmann Halle in Wiesbaden.
13. Mai 2022, 22:59 Uhr
Peter Hett

Der TV Petterweil ist mit drei Siegen in die Abstiegsrunde der Handball-Oberliga gestartet. Trotz eines Polsters von fünf Zählern sind aus den verbleibenden fünf Spielen mindestens noch drei weitere Siege nötig, um dem Abstieg sicher zu entgehen. Nach aktueller Lage werden fünf Vereine den Weg in die Landesligen antreten. »Unsere Situation ist gut, aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Wir werden alles dafür geben am Sonntag die nächsten zwei Punkte zu holen«, zeigt sich Trainer Martin Peschke realistisch. Um 18 Uhr spielt seine Mannschaft in der Hans-Jürgen Portmann Halle in Wiesbaden.

Mit der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim wartet dort allerdings ein bärenstarker Gegner. Die ruhmreichen Tage der Gäste liegen zwar schon einige Jahre zurück, aber Namen wie Martin Schwalb, Mike Fuhrig, Pascal Hens und Dominik Klein sind noch im Gedächtnis der Fans verankert. Die HSG galt vor der Saison als Geheimfavorit der Süd-Gruppe. Trainer Gilles Lorenz hat einen Kader, der durch Breite und Ausgeglichenheit besticht und auf allen Positionen überdurchschnittlich besetzt ist; auch mit etlichen Drittliga-erfahrene Spieler.

Mit Blick auf die neuerlichen Transferaktivitäten ist der Klassenerhalt für die HSG fast schon ein Muss. Für die kommende Saison wurden mit Sebastian Schermuly und Lukas Lorenz (HSG Hanau) bereits Hochkaräter verpflichtet, für die Abstiegsrunde wurde der Wechsel von Marc Teuner vom TuS Dotzheim vorgezogen. Teuner war mit 93 Toren der Torschützenkönig der Süd-Gruppe und gilt auf der Spielmacherposition auch als der emotionale Führer, den eine Mannschaft braucht. Auch auf die schwere Verletzung von Torhüter Vincent Robinson (Kreuzbandriss) reagierte die HSG umgehend. Mit dem 38-jährigen Niklas Eul wurde ein erfahrener Ersatz geradezu aus dem Ärmel geschüttelt, der ebenfalls aus der 3. Liga kommt.

Breckenheim verfügt über einen wurfstarken Rückraum (Teuner, Mrowietz, Kaufmann, Schaeffter) schnelle, torgefährliche Außen (Treber, Crecelius) und starke Kreisläufer (Fuhrig, Gottron). Basierend auf einem starken Abwehrbollwerk geht es pfeilschnell nach vorne, um einfache Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen.

Mut machen sollten dem TV Peterweil zunächst die eigenen guten Leistungen aus den letzten Spielen und die bescheidene Heimbilanz des Gegners, der in der Vorrunde zuhause lediglich auf 3:9 Punkte kam. In der Vorwoche unter die Mannschaft mit 17:24 in Wettenberg. »Wir müssen an die Leistung vom Sonntag anknüpfen. Es wird schwierig, da es wieder ein Spiel mit Harz ist. Bis auf Felix Koffler steht der komplette Kader zur Verfügung«, ´sagt TVP-Trainer Peschke.

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