29. Oktober 2021, 16:00 Uhr

Frauenhandball-Landesliga

TSV Griedel: Mit Ungewissheit und bewährtem Personal

Der Klassenerhalt hat beim Frauenhandball-Landesligisten TSV Griedel Priorität.
29. Oktober 2021, 16:00 Uhr
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Von Marieke Naß
Frauenhandball-Landesligist TSV Griedel: Unser Bild zeigt (hintere Reihe von links) Physiotherapeut Malte Klett, Madelene Brandt, Anna Dietz, Juliane Wagner, Betreuerin Finja Christiansen, Sophie Scheibel, Anna Chiara Bock, Laura Brück, Trainer Martin Schmitt; (vorne) Katharina Fina, Lena Wawrziek, Emelie Erletz, Svenja Heller, Nicole Gadek, Sara Lobgesang und Ann-Christin Hartmann. Es fehlen: Gianna Fröhlich, Gianna Gros, Jasmin Scheffer, Anette Siek, Betreuerin Katja Weide und Betreuerin Franziska Freitag. FOTO: PM

Im Lager des TSV Griedel blickt man mit großer Vorfreude auf die kommende Spielzeit in der Frauenhandball-Landesliga Mitte (Gruppe 1). Trainer Martin Schmitt kann auf einen relativ breiten Kader zurückgreifen, der sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht entscheidend verändert hat.

Nicht mehr dabei ist Franziska Freitag, die zwar ihre aktive Karriere beendet hat, aber der Mannschaft als Betreuerin erhalten bleibt. Einziger echter Neuzugang ist die junge Ann-Christin Hartmann, die von der HSG Butzbach zum Team stößt. Madelene Brandt (ehemals Dietz), Anette Siek und Gianna Gros haben ihre Babypausen beendet, und Sara Lobgesang kam schon vor der abgesagten Spielzeit 20/21 nach kurzer Stippvisite bei der HSG Mörlen zurück zum TSV.

Bezüglich der Saisonziele hält sich Schmitt bedeckt. »Durch die Zweiteilung der Liga und die ewig lange Pause müssen wir erstmal schauen, wo wir stehen. Das ist in diesem Jahr sehr schwer zu beurteilen. Unser Minimalziel ist natürlich erstmal der Klassenerhalt«, sagt der Übungsleiter, der seine Damen bereits Mitte Juni zum Trainingsauftakt bat. »Wir haben zunächst intensiv draußen an der Fitness und im athletischen Bereich gearbeitet. Hier wurde ich von unserem neuen Physiotherapeuten Malte Klett bestens unterstützt«, berichtet Schmitt. Et wa sechs Wochen später stiegen die Griedelerinnen dann voll in die Vorbereitung ein, und auch der Ball kam nun endlich so richtig ins Spiel. Es folgte eine Reihe von Testspielen, die bei Schmitt unterm Strich gemischte Eindrücke hinterließen. »Gegen den Oberligisten Wettenberg haben wir uns zweimal gut geschlagen, während es beispielsweise gegen den Bezirksoberligisten Fernwald eine deutliche Niederlage gab.« Zuletzt gewann man gegen Landesligist TSG Oberursel II.

Nicht ganz so glücklich ist Schmitt mit der Trainingsbeteiligung in der letzten Phase der Vorbereitung, die sich aber kurz vor Rundenbeginn wieder besserte. »Das muss jetzt auch so bleiben, damit wir auch über das ganze Feld spielen und unsere Abläufe weiter verbessern können«, so Schmitt, der zudem hofft, dass Torfrau Svenja Heller, die bisher auf sich allein gestellt ist, bald von Jasmin Scheffer und Gianna Fröhlich unterstützt werden kann. Beide sind noch angeschlagen, sollen aber in absehbarer Zeit in den Trainingsbetrieb einsteigen.

»Das Warten auf die Runde hat sich zum Ende hin sehr gezogen, meine Mädels sind heiß und wir alle freuen uns, dass es endlich los geht.«, sagt Martin Schmitt.



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