02. Februar 2021, 16:00 Uhr

Fußball

Trendwende beim VfB Friedberg

Nach dem Abstieg aus der Gruppenliga und einigen weniger erfolgreichen Jahren in der Kreisoberliga hat der VfB Friedberg wieder Boden unter den Füßen. Ein Blick zurück auf die bisherige Runde.
02. Februar 2021, 16:00 Uhr
Rainer Pausch schwingt seit Rundenbeginn das Zepter als Trainer beim VfB Friedberg und hat seinen Anteil an der guten Entwicklung des Vereins in der Kreisoberliga. FOTO: NICI MERZ

Renaissance unter dem Adolfsturm, beim VfB Friedberg geht es wieder vorwärts. Nach dem Abstieg aus der Fußball-Gruppenliga brauchte es einige Zeit, bis die Kreisstädter in der Kreisoberliga angekommen waren. Plätze im hinteren Mittelfeld der Tabelle, Sieglos-Serien zu Rundenbeginn - all das kannte man zu Genüge auf dem Burgfeld. Doch in dieser Saison zeichnet sich eine Trendwende ab.

Bereits vor Rundenbeginn wurden beim VfB einige Stellschrauben gedreht und neuer Schwung reingebracht. Allen voran steht hier die Verpflichtung von Rainer Pausch als Übungsleiter. Und auch der Kader wurde tüchtig verändert, galt es doch nicht weniger als elf Neuzugänge zu integrieren. »Diese Aufgabe haben wir mit Bravour gelöst. Wir haben früh mit dem Trainingsbetrieb begonnen, viele Laufeinheiten, ein Trainingslager und eine hohe Trainingsbeteiligungen waren der Grundstein für unseren Rundenstart. Unsere Neuzugänge haben sich schnell integriert und unsere Philosophie, dass die Mannschaft über allem steht, umgesetzt. Und auch rund um den Vorstand wurde tolle Arbeit geleistet. Alleine, was die Jungs um Kevin Mauckner, Kemal Maouche, Heiko Albrecht, Peter Bönsel und Carsten Lesniak in Bezug auf Hygienekonzept und Coronaverordnungen auf die Beine gestellt haben, ist aller Ehren wert. Und in so einem Umfeld ist es dann natürlich angenehm, zu arbeiten. So ist auch mir die Eingewöhnung nicht schwer gefallen«, lautet die Bilanz von Rainer Pausch nach einem halben Jahr auf dem Burgfeld. Seine Aussagen spiegeln sich in der aktuellen Platzierung wider. Derzeit steht der vierte KOL-Platz für die Kreisstädter zu Buche, vom Koeffizienten (2,125) wäre es sogar der dritte Tabellenrang.

Stabile Defensive

In den acht absolvierten Partien der nun unterbrochenen Spielzeit musste sich der VfB nur der Überraschungsmannschaft aus Dorn-Assenheim - »hier wird sehr gute Arbeit geleistet« (Pausch) - geschlagen geben. Jeweils ein Unentschieden gegen den aktuellen Tabellenführer aus Nieder-Wöllstadt und die Teutonia aus Staden stehen fünf Siege gegenüber. Trumpf ist beim VfB eine starke und stabile Defensive, erst fünf Gegentreffer bringen dies zum Ausdruck. Steigerungspotenzial hat die Offensive. 15 Treffer sind der schlechteste Wert im Spitzenquintett. Dennoch blickt man dem Neustart nach der Corona-bedingten Spielpause optimistisch entgegen. »Wir werden unseren Weg der kleinen Schritte weiter gehen und weiter versuchen, uns Stück für Stück zu verbessern. Mit Waldemar Patzwald haben wir für die Offensive noch mal eine Verstärkung bekommen. Wir hoffen einfach, dass es bald wieder losgehen kann und schauen dann, wie die Dinge sich entwickeln«, wagt Pausch einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben.

»Doch momentan sollte die Gesundheit aller im Vordergrund stehen. Wenn hier alle Vorzeichen wieder so sind, dass Sport möglich ist - und bitte mit Zuschauern -, dann freuen wir uns, wieder der schönsten Nebensache der Welt nachgehen zu können.«

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