02. April 2008, 18:04 Uhr

»Piraten« entern Friedrichshafener »Tempel«

(jos) In einem spannenden »Fünf-Satz-Krimi« konnten sich die Wetterauer »Piraten« letztendlich mit 3:2 (18:25 / 17:25 / 25:16 / 25:15 / 10:15) gegen VolleyYoungStars Friedrichshafen durchsetzen.
02. April 2008, 18:04 Uhr
Beim 3:2-Erfolg in Friedrichshafen zählte Ulrik Sürken (M.) zu den Leistungsträgern, (Foto: pv)

Dabei sahen die gut 100 Zuschauer im deutschen Volleyball-»Tempel« am Bodensee auch das Comeback des Rodheimer Mittelblockers Jakub Strzelczyk, der in der Rückrunde aus beruflichen Gründen keinen Einsatz mehr hatte. Bei gutem Wetter mit viel Sonnenschein und gefühlten 15 Grad Celsius kamen die Rodheimer Volleyballer gegen 14:00 Uhr in der Zeppelin-Stadt an. Allerdings konnte Trainer Schmidt nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, da Alexander Schuld, Stefan Kann und Tobias Hesse aufgrund von Krankheiten,Verletzungen und beruflicher Unabkömmlichkeit ihr Team nicht begleiten konnten.

Für Tobias Hesse rückte der etatmäßige Mittelblocker Ulrik Sürken auf die Außenangriffsposition. Die Rodheimer begannen stark gegen die verunsicherte zweite Mannschaft des VfB Friedrichshafen. Immer wieder schenkten die YoungStars den Hessen durch Eigenfehler Punkte. Im Gegenzug traten die Rodheimer selbstbewusst und technisch stark auf und zeigten vor allem in der Abwehr ein sehr gutes Stellungsspiel. Auch im zweiten Durchgang konnten die "Piraten" ihr Niveau halten und gleich zu Beginn mit 6:1 in Führung gehen.

Die Abwehr blieb stabil und der schnörkellose Angriffsaufbau erlaubte den Rodheimern, wenig Fehler zu machen und gleichzeitig den Gegner zu diesen zu zwingen. Jedoch gönnten sich die Rodheimer Volleyballer im dritten und vierten Satz eine kleine »Verschnaufpause«, um dann im fünften Satz wieder zu alter Stärke zurückzugelangen. Die Friedrichshafener blieben trotz frenetischer Anfeuerungsrufe und lautem Getrommel ihrer Fans emotions- aber vor allem erfolglos und mussten deshalb den letzten Satz um 17:55 Uhr den Gästen überlassen. Damit hat die SGR eigentlich nur noch Heimspiele, da angesichts der weiten Auswärtsfahrten nach Dresden, München oder Friedrichshafen das Spiel in Kriftel im Prinzip direkt vor der Haustür liegt. - Für Rodheim spielten: Strzelczyk, Winkler, Horstschräer, Sürken, Gornik, Haratym, Gruppe und Stodtmeister.

1. TV Rottenburg 23 66:16 42:4
2. FT 1844 Freiburg 23 57:32 34:12
3. TV Bühl 24 56:33 34:14
4. TuS Kriftel 23 53:28 30:16
5. TuS Durmersheim 23 51:36 28:18
6. VC Gotha 23 45:45 22:24
7. VC Dresden 23 45:48 22:24
8. GSVE Delitzsch 24 43:46 22:26
9. ASV Dachau 23 39:48 20:26
10. SV Schwaig 23 40:51 20:26
11. MTV München 23 34:56 16:30
12. VYS Friedrichshafen 23 37:56 14:32
13. VCO Kempfenhausen 23 26:57 10:36
14. Rhein-main Rodheim 23 20:60 10:36

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