16. September 2021, 21:27 Uhr

Kegeln:

Patrick Lüftner: Klassenerhalt und WM-Teilnahme im Blick

Patrick Lüftner vom Hessenligisten Wölfersheim/Wohnbach mit ambitionierten Zielen in die Kegel-Saison
16. September 2021, 21:27 Uhr
VRE
Patrick Lüftner

Die Vorfreude ist groß. Am Wochenende starten Patrick Lüftner (SG Wölfersheim/Wohnbach) und die weiteren Wetterauer Kegler in die Saison. Mit seinem Team geht es in der Hessenliga B im 120-Wurf-System zum Auftakt zur SG Stockstadt/Biebesheim (Samstag, 13 Uhr).

Zusätzlich zur Liga tritt Lüftner im Einzel an. Kürzlich wurde er sogar in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Im Interview spricht der junge Wölfersheimer über seine Ziele und über die Auswirkungen der Pandemie auf den Kegelsport.

Herr Lüftner, wie sehen Ihre Ziele mit der SG Wölfersheim/Wohnheim für die neue Spielzeit aus?

Durch die Neuausrichtung mit dem 120-Wurf-System haben wir in der Hessenliga einige schwere Mannschaften dabei. Unser Ziel ist ein Platz im Mittelfeld und damit ganz klar der Klassenerhalt.

Wen sehen Sie als Favoriten in der Hessenliga?

Olympia Mörfelden ist für mich favorisiert, die haben einen starken Kader und sind ja auch zu den 120 Wurf rüber gewechselt.

Was wollen Sie als Einzelspieler erreichen, und welche Wünsche gibt es in Sachen Nationalmannschaft?

Im Einzel will ich mich ganz klar für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Es gibt da richtig gute Spieler, gegen die ich mich beweisen will. Mit dem Nationalteam trainieren wir für die Weltmeisterschaft nächstes Jahr. Da wollen wir in Estland auf jeden Fall gut abschneiden. Da spiele ich dann auch Classic. Es wird verschiedene Spielmodi geben: Einzel, Tandem und Sprint. Das entscheidet dann aber der Trainer, wo welcher Spieler eingesetzt wird.

Wie war es für Sie, nach der Corona-Pause wieder in den Sport hineinzukommen?

Wir hatten schon Glück, da wir relativ früh wieder anfangen konnten mit dem Training. Mittlerweile gab es auch schon zwei Freundschaftsspiele. Natürlich müssen wir uns erst noch an das neue System gewöhnen, aber ich bin da sehr optimistisch.

Denken Sie, dass der Kegelsport durch Corona Mitglieder verlieren wird oder schon verloren hat?

Corona hat da ordentlich reingehauen. Ich habe von Teams gehört, die es sehr schwer haben. Vor allem ist auch die Jugendarbeit bei vielen Vereinen ins Stocken geraten. FOTO: PRIVAT

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