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Marco Völler: Wie der Vater so der Sohn

Als Aktiver hat Ex-Basketballprofi Marco Völler seinen Urlaub wesentlich entspannter verbringen können. Aufstehen, wenn man will, ein bisschen trainieren und dann ohne Verpflichtungen an den Strand gehen. Als Manager Sport der Frankfurt Skyliners hat er im Urlaub nicht wirklich abschalten können. Kurz nach seiner Ernennung zum Bindeglied zwischen Team und Geschäftsführung musste er in alle Planungen eingebunden sein und entsprechend viele Telefonate führen.
29. Juli 2021, 22:36 Uhr
Redaktion
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Marco Völler, der im vergangenen Jahr noch als Spieler bei den Fraport Skyliners aktiv war, ist neuer Manager Sport beim BBL-Klub. FOTO: PV

Als Aktiver hat Ex-Basketballprofi Marco Völler seinen Urlaub wesentlich entspannter verbringen können. Aufstehen, wenn man will, ein bisschen trainieren und dann ohne Verpflichtungen an den Strand gehen. Als Manager Sport der Frankfurt Skyliners hat er im Urlaub nicht wirklich abschalten können. Kurz nach seiner Ernennung zum Bindeglied zwischen Team und Geschäftsführung musste er in alle Planungen eingebunden sein und entsprechend viele Telefonate führen.

»Es ist schon ein anderes Leben«, sagt der 32-Jährige, der in diesem Sommer die lange vakante Position beim hessischen Basketball-Bundesligisten übernommen hat. Es ist eine von vielen Veränderungen in diesem Sommer bei den Skyliners, die außerdem den bisherigen Vertriebsleiter Yannick Binas in die Geschäftsführung neben Gesellschafter Gunnar Wöbke befördert haben. Binas war es auch, der mit Völler erste Gespräche über eine mögliche Anstellung als Manager gesprochen hat.

Völler war ein Musterprofi, trainierte immer hart und war stets bereit, wenn man ihn brauchte. Er hat das gemacht, was er konnte. In der vergangenen Saison kam der 1,99-Meter-Mann in 30 Spielen auf 8:45 Minuten Spielzeit im Schnitt. Während Völler auf dem Parkett eher eine Nebenrolle spielte, ist er abseits davon in seiner neuen Position in alle Prozesse voll involviert. »Ich versuche, der Kontaktmann für alle zu sein«, sagt der gebürtige Offenbacher. Marco Völler redet mit Agenten, um Spieler an den Main zu lotsen. Er telefoniert mit Managern anderer Klubs, um Testspiele auszumachen und natürlich mit dem Trainer Diego Ocampo, um dessen Wünsche umzusetzen. »Wir sind auf einem guten Weg«, findet Völler. Auf den großen und wichtigen Position sehen sich die Skyliners bereits sehr gut aufgestellt.

Der 2,21 Meter große Niederländer Matt Haarms (24 Jahre) kommt vom BYU Cougars College aus den USA und der 2,05-Meter-Mann Brooks DeBishopp (23) vom weißrussischen Klub Borisfen Mogilev. Zudem haben die Skyliners Lorenz Brenneke (2,04 Meter, 21) von Alba Berlin verpflichtet und dem 17-jährigen Youngster aus dem eigenen Nachwuchs, Alex Richardson (2,05 Meter), einen langfristigen Vertrag gegeben.

Einen neuen Zweijahresvertrag hat 2,07-Mann Richard Freudenberg (22) erhalten, der die vergangene Saison wegen einer Fußverletzung komplett verpasst. Noch nicht offiziell ist die Weiterverpflichtung von Rasheed Moore, bei ihm besitzen die Skyliners eine Option auf ein weiteres Jahr. »Wir suchen noch zwei Jungs für die Guard-Positionen. Dann sind wir gut dabei«, glaubt Völler. Als Allrounder konnte der Klub vor einigen Wochen den 1,98-Meter großen Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Lukas Wank (24) aus Braunschweig verpflichten. Bis zum Trainingsstart am 16. August wollen die Skyliners ihren Kader nach Möglichkeit komplett haben.

Interessiert verfolgt wird die Entwicklung der Frankfurter Basketballer auch in Leverkusen von Völlers Vater Rudi. »Wir haben uns schon früh ausgetauscht, ehe es offiziell wurde«, berichtet Völler junior. Er hat von kleinauf mitgenommen, wie der Job eines Sportdirektors abläuft, wenngleich beim Fußball-Bundesligisten natürlich alles eine Nummer größer ist. »Er hat mir aber nie abgeraten, den Job zu machen. Er hat mich nur gewarnt, dass mein Leben sich verändern wird.« Das konnte Marco Völler gleich bei seinem ersten Urlaub erleben.

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