28. Juli 2021, 22:18 Uhr

Leichtathletik

Jugend-DM: Wetterauer Athleten mit Medaillenhoffnungen nach Rostock

28. Juli 2021, 22:18 Uhr
Jan Dillemuth

An drei Tagen finden die Deutschen Jugend-Meisterschaften (U20/U18) an der Ostsee statt: Vom 30. Juli bis zum 1. August werden sich Deutschlands Leichtathletik-Talente miteinander messen. Austragungsort wird in diesem Jahr, wie zuletzt bereits 2018, die Hansestadt Rostock sein. Die Meisterschaften werden unter Berücksichtigung eines detaillierten Hygienekonzeptes durchgeführt. So müssen beispielsweise alle Personen im Stadion täglich bei Ankunft auf dem Veranstaltungsgelände ein negatives, maximal 24 Stunden altes, von Fachpersonal abgenommenes Covid-19-Schnelltestergebnis vorweisen. Zudem ist die Veranstaltung zuschauerfrei.

Einer, der von seinen Meldezeiten und Können her in der U18 ganz vorne dabei ist: Jan Dillemuth, TV Assenheim. Er ist für zwei Starts gemeldet, und wenn alles gut geht, ist er auch im 800 Meter-Finale ein drittes Mal dabei. Am Freitagabend um 18:25 Uhr tritt Jan Dillemuth über die 3000 Meter an. »Wir hoffen hier natürlich auf eine Medaille«, so Trainer Andreas Ulbrich. »Und dass es ihn nicht zu sehr kaputt macht.« Am Samstag um 18:55 Uhr tritt er über 800 Meter an. Hier rannte der Florstädter in Pfungstadt am 8. Juli mit 1:51,54 Minuten deutsche Jahresbestzeit in der U18. »Hauptsache ich schaffe am Samstag die Quali ins Finale«, so der 17-Jährige.

Benedict Michel von der LG Ovag Friedberg-Fauerbach tritt in der U18 im Diskuswurf an. Seine bisherige Weite: 51,32 Meter. Er startet am Samstagvormittag. Michels Ziel ist das Erreichen des Endkampfs und ein Wurf in die Nähe seiner persönlichen Bestzeit. Er steht von der Meldeliste her auf Rang acht. »Benedict hatte längere Zeit mit dem Rücken Probleme, aber im Moment ist das nicht mehr das große Thema«, sagt seine Mutter und Trainerin Marion Michel.

Eva Sulzer (Eintracht Frankfurt) hat sich für den 3000 Meterlauf der U20 empfohlen. 15 Minuten später als Dillemuth will sie am Freitagabend im Leichtathletikstadion um die 9:52 Minuten laufen. »Der rechte Oberschenkel bereitet mir zurzeit Probleme«, sagt die Steinfurterin. »Wenn er mitspielt, sollte diese Zeit drin sein!«

Mia Haselhorst (Königsteiner LV) hat sich für die 100 Meter Hürden qualifiziert. »Ich schiele nach einem Treppchenplatz«, sagt die Friedberger U18-Teilnehmerin. Am Samstag um 10:50 Uhr geht es in den Vorlauf. Von 34 Athletinnen hat sie die fünftschnellste Meldezeit: 13,90 Sekunden.

Zwei Athleten schickt der Fun-Ball Dortelweil zum nationalen Vergleich. Beide sind das erste Mal auf Deutschen Meisterschaften: Sprinter Linus Krüger startet über zwei Disziplinen: Über 100 Meter ist er mit 10,95 Sekunden in der U20 der schnellste gemeldete Hesse. Im Langsprint über die doppelte Distanz hat er ebenfalls in Wetzlar kurz vor Meldeschluss für die DJM die Normzeit unterboten. »Wir hoffen, dass Linus eine Endlaufteilnahme erreicht«, so seine Trainerin Amaliya Sharoyan. Krüger wird samstags über 100 Meter und sonntags über 200 Meter Vollgas geben.

Natalie Scrivener (Jg. 2005) hat sich als jüngste Wetterauer Teilnehmerin über 1500 Meter emfpohlen. »Ich konnte über den Winter mit einer sehr starken Trainingsgruppe unter Kadertrainer Benjamin Stalf trainieren«, sagt die 16-Jährige. »Ich möchte eine neue Bestzeit laufen.«

Für die Eintracht Frankfurt ist die Brunnenstädterin Nele Kühn (U18) über 200 und 400 Meter gemeldet. 56,65 Sekunden ist ihre Bestzeit über eine Stadionrunde. FOTO: WEB

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