04. September 2016, 22:43 Uhr

EC Bad Nauheim erzielt vier Powerplaytore – und verliert

(mw/ssh) Es war ein offener Schlagabtausch, gleich acht Tore fielen gleichmäßig verteilt im Powerplay – doch wieder konnte der EC Bad Nauheim nicht als Sieger das Eis verlassen. Bei den Heilbronner Falken unterlag das Team von Petri Kujala mit 5:6 (1:3, 3:0, 1:3) und hat damit in der Vorbereitung neben fünf Niederlagen das 2:2 nach zwei Dritteln aus dem Heimspiel gegen den Ligarivalen aus der Neckarstadt zu Buche stehen.
04. September 2016, 22:43 Uhr
Marius Erk und der EC Bad Nauheim bleiben in der Vorbereitung weiter sieglos. (Foto: Chuc)

Die Partie war geprägt von vielen Strafzeiten und Toren in den Phasen, in denen mindestens ein Team nicht komplett war. Bad Nauheim (gleicher Kader wie am Freitag) drehte einen 1:3-Rückstand zum Abschluss des zweiten Drittels in eine 4:3-Führung mit zwei Toren binnen 42 Sekunden kurz vor der Pause. Zu dieser Zeit hatte Heilbronn den Faden vielleicht aufgrund der Aufregung nach dem Bad Nauheimer Treffer zum 2:3-Anschluss verloren. Denn ein Spieler auf der EC-Bank soll mit dem Handschuh den Puck im Spiel gehalten haben. Auf Rückfrage verneinten die Roten Teufel und wurden fortan ebenso wie das Schiedsrichtergespann ausgepfiffen. Im Schlussabschnitt wollten die Gastgeber ihren Fans den Sieg bescheren und legten etwas mehr Engagement an den Tag. Lohn war das 6:5 durch Martens, wobei nur eine Minute später EC-Stürmer Nick Dineen die Latte traf. Team-Manager Matthias Roos fasste die 60 Minuten auf der vereinseigenen Homepage zusammen: »Insgesamt können beide Mannschaften mit dem Ergebnis und der entsprechenden Fehlerquote nicht zufrieden sein, weshalb noch ein gutes Stück Arbeit vor uns liegt«.

In einem interessanten Spiel glich Ex-Teufel Kevin Lavallee das 0:1 von Aab aus, ehe Kirsch und Helms zwei Strafen binnen neun Sekunden gegen Bad Nauheim in (doppelter) Überzahl bestraften. Dineen (2 – musste dreimal auf die Strafbank) und Alanov drehten die Partie zum 3:4. Forster und Gödtel in Überzahl sorgten für das 5:4, ehe Johansson einfach mal abzog – 5:5. Martens sorgte dann für den Falken-Sieg. Am morgigen Dienstag testet eine gemischte DEL 2/DNL 2-Mannschaft der Bad Nauheimer im heimischen Colonel-Knight-Stadion ab 19.30 Uhr gegen Essen.

Heilbronner Falken: Ridderwall – Kurz, Heywood, Gödtel, Martens, Vogl, Botzenhardt, Blank – Gron, Kirsch, Schwartz, Lavallee, Järvelänen, Helms, Forster, Krüger, Gelke, Soramies, Eberhardt.

EC Bad Nauheim: Rämö – Pfänder, Johansson, Kohl, Gerstung, Götz, Ketter, Erk – Alanov, Dineen, Frosch, Aab, Rajala, Krestan, Hofland, Meisinger, Pauli, Lascheit, Lange, Niederberger, Müller.

Steno: Tore: 0:1 (6.) Aab (Götz, Rajala – 5-4), 1:1 (7.) Lavallee (Järvelänen), 2:1 (13:15) Kirsch (Heywood, Gron – 5-3), 3:1 (13:32) Helms (Gödtel – 5-4), 3:2 (33.) Dineen, 3:3 (39.) Dineen (Johansson – 4-3), 3:4 (40.) Alanaov (Johansson – 4-3), 4:4 (42.) Forster (Gelke, Krüger), 5:4 (46.) Gödtel (Helms – 5-4), 5:5 (54.) Johansson (5-4), 6:5 (55.) Martens (Lavallee – 5-4).

Strafminuten: Heilbronn 22, Bad Nauheim 16. – Schiedsrichter: Ralph Bidoul. – Zuschauer: 900.

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