02. Februar 2021, 22:33 Uhr

EC Bad Nauheim

ECBad Nauheim: Alles beim Alten

Der EC Bad Nauheim kann in Kaufbeuren einfach nicht gewinnen. Am Dienstagabend haben sich die Roten Teufel mit schlampigem Defensivverhalten das Leben selbst schwer gemacht.
02. Februar 2021, 22:33 Uhr
Torwart Felix Bick hielt den EC Bad Nauheim mit seinem Paraden im Spiel. Am Ende unterlagen die Roten Teufel in Kaufbeuren aber mit 2:3. FOTO: LAHR

Alles beim Alten! Die Talfahrt der Roten Teufel in der Deutschen Eishockey-Liga 2 setzt sich fort. Am Dienstagabend endete auch die 14. Dienstreise in Serie nach Kaufbeuren mit einer Niederlage. Mit 2:3 (0:3, 1:0, 1:0) unterlag der EC Bad Nauheim im Allgäu. Dem zuletzt ebenso formschwachen Tabellenvorletzten reichten zehn starke Minuten im ersten Abschnitt, um mit drei Treffern eine Vorentscheidung herbeizuführen. Gleich zweimal haben die Hessen die Tore regelrecht mit schlampigem Spiel selbst aufgelegt.

Bei den Gästen fehlten neben Mark Richardson und Marc El-Sayed kurzfristig auch Stefan Reiter, die Hausherren hatten neben Stefan Vajs und Sami Blomquist und Daniel Oppolzer auch Schlüsselspieler wie Alexander Thiel, Tobias Wörle und Joe Lewis zu ersetzen.

Rund zehn Minuten begegneten sich die beiden Krisen-Klubs auf Augenhöhe. Dann reagierte Max Lukes beim Rebound am schnellsten, traf zur ESVK-Führung und gab dem Spiel damit einen wegweisenden Impuls. Die Führung gab den Gastgebern Selbstvertrauen, und das frühe Forechecking wurde belohnt. Binnen drei Minuten (17./19.) legten die Roten Teufel dem Gegner den Puck teils unbedrängt, teils überhastet im wahrsten Wortsinne auf. John Lammers und Tyler Spurgeon bedankten sich. Felix Bick im Tor der Hessen war angesichts dieser Defensivleistung seiner Vorderleute chancenlos. Vielmehr war Bad Nauheim angesichts von weiteren Möglichkeiten von Spurgeon (10.), Voit (12.), Ketterer (14.) und Lammers (16.) gut bedient. Im Offensivspiel herrschte tote Hose. Schüsse von Andreas Pauli und Huba Sekesi konnten Max Meier im ESV-Tor allenfalls beschäftigen.

Im zweite Abschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild. Einzig Bick hielt mit seinen Paraden im Rückstand im Rahmen. Viel zu viel ließ Bad Nauheim in der eigenen Defensivzone zu. Der Anschlusstreffer von James Arniel, der einen Schuss von Max Glötzl abgefälscht hatte (30.), passte so gar nicht zum Spielverlauf, brachte Bad Nauheim aber zurück ins Spiel. Quasi mit dem nächsten Vorstoß hätte Arniel allein vor Meyer verkürzen können, scheiterte aber. Die Gäste konnten den zweiten Verlauf des zweiten Anschnitts nun ausgeglichen gestalten, schöpften etwas Hoffnung.

Im Schlussabschnitt nahm die Partie dann deutlich an Intensität zu, wurde körperbetonter geführt. Cason Hohmann traf zum 2:3 (50.), Bad Nauheim war nun die aktiverer Mannschaft, fand aber keine Mittel, um Meier und seine Vorderleute wirklich noch mal kontinuierlich unter Druck zu setzen.

ESV Kaufbeuren: Meier - Sturm, Pfaffengut, Ketterer, Eichinger, Bednar, Koziol, Echtler - Krauß, Gracel, Voit, Lammers, Spurgeon, Schweiger, Oswald, Lukes, Thomas.

EC Bad Nauheim: Bick - Sekesi, Glötzl, Gnyp, Schmidt, Ketter, Reinig - Pauli, Tessier, Cabana, Hohmann, Arniel, Körner, Cornett, Chrobot, Bettahar, Ratmann, Köhler, Üffing.

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (9.) Lukes (Pfaffengut, Oswald), 2:0 (17.) Lammers (Sturm, Schweiger), 3.0 (18.) Spurgeon (Lammers, Schweiger), 3:1 (31.) Arniel (Glötzl, Hohmann), 3:2 (50.) Hohmann (Schmidt) - Schiedsrichter: Haupt/Holzer. - Strafminuten Kaufbeuren 0, Bad Nauheim 6

Schlagworte in diesem Artikel

  • Deutsche Eishockey-Liga
  • EC Bad Nauheim
  • Eishockey
  • Joe Lewis
  • Mark Richardson
  • Michael Nickolaus
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos