20. März 2021, 07:00 Uhr

Eishockey

EC Bad Nauheim: Defensive ist Trumpf

Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim wird am Samstag in Landshut vorstellig. Bei Stefan Reiter gibt es Entwarnung. Vor der Abreise hofft Coach Lange auf Verstärkung aus Köln.
20. März 2021, 07:00 Uhr
Kehrt Verteidiger und Kontingentspieler Mark Richardson vor der Partie in Landshut in den Kader des EC Bad Nauheim zurück? Eine der offenen Fragen beim Eishockey-Zweitligisten. CHUC

Es geht punktemäßig leicht bergauf beim EC Bad Nauheim. Acht Zähler sammelte der Wetterauer Eishockey-Zweitligist in den letzten vier DEL 2-Partien und rückte somit auf Platz zehn vor. Am heutigen Samstag (19.30 Uhr/Sprade TV) soll der zarte Aufwärtstrend beim Schlusslicht EV Landshut anhalten.

Wie geht es Stefan Reiter? - Entwarnung beim EC-Stürmer. Nach einem Stockschlag auf den Arm musste Reiter am Donnerstagabend noch während der Partie gegen Dresden ins Krankenhaus gebracht werden. Am Freitag entpuppte sich die Blessur als weniger schlimm. »Bei ihm hat sich eine Art Wunderheilung vollzogen. Er hat lediglich noch einen blauen Fleck und kann in Landshut spielen«, erklärte Trainer Harry Lange.

Defensiv oder offensiv? - Ob Verstärkung aus Köln kommt, konnte Lange am Freitagnachmittag noch nicht sagen. Die Entscheidung darüber fällt erst am Samstagmorgen. Der Coach hofft auf grünes Licht für Kevin Niedenz und Michael Bartuli, beides gelernte Stürmer. Sollte das Duo zum EC-Kader stoßen, schwinden die Chancen für den Schweden David Aslin, der nach drei Begegnungen erst einen Assist auf dem Konto hat. Gleichzeitig könnte Kontingentspieler Mark Richardson die Abwehr verstärken. Lange deutete an, dass dies seine bevorzugte Variante ist.

Qualität, Mentalität, Mut? - Am Donnerstag glichen die »Roten Teufel« im Schlussdrittel selbst zweimal einen Rückstand aus. Noch gegen Kassel (6:5 n. P.) und Kaufbeuren (2:3 n. V.) kassierte man späte Gegentore. Ein bisschen packte Lange sein Team am Dienstag in der Pressekonferenz bei der Ehre und wies darauf hin, dass die ärgerlichen Tore der Gegner »nicht immer mit Glück und Pech zu tun« haben. Derzeit überwiegt beim EC-Coach - trotz des leichten Aufwärtstrends - der Ärger über die verlorenen Zähler. »Da fehlt mir manchmal der Mut und das Vertrauen in die eigene Stärke. Ich erwarte, dass die Spieler bis zum Schluss vor dem Tor aufräumen und versuchen, in die Schusslinie des Gegners zu kommen«, stellt Lange klar. »Natürlich ist das auch eine Frage der Qualität, wenn es immer schief geht.«

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