16. September 2019, 19:56 Uhr

Fußball

Warum sich Maik Vetter im der OFC-Camp engagiert

Fußball-Profi Maik Vetter aus Rosbach blickt beim Regionalligisten Kickers Offenbach hinter die Kulissen.
16. September 2019, 19:56 Uhr
Maik Vetter

Der 28-Jährige engagiert sich unter anderem in der Fußballschule des Traditionsklubs, plant und organisiert Ferien-Camps für Kinder und Jugendliche. Vom 30. September bis 2. Oktober (jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr) wird beim FC Ober-Rosbach das Kids-Camp des OFC aufgeschlagen. Angesprochen sind Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Im-WZ-Gespräch äußert sich Vetter, der in Rosbach lebt, über seine Intention und blickt auch auf seine Teenager-Zeit in Fußball-Camps zurück.

Maik Vetter, haben Sie selbst als Jugendlicher an Fußball-Camps teilgenommen?

Maik Vetter: Ja. Und ich hatte das Glück, sehr oft an Camps teilnehmen zu können. Ich war im Ausland, in England und Frankreich beispielsweise, aber auch in der Uwe-Bein-Fußball-Schule oder eben bei Dieter Müller in Offenbach. Meine Eltern waren beide berufstätig. Das war in den Ferien nicht immer leicht. In einem Fußball-Camp hatte ich eine sinnvolle Beschäftigung.

Sie sind beim OFC in die Organisation der Camps eingebunden. Wie kam es dazu?

Vetter: Im Zuge meiner Vertragsverlängerung hatten wir darüber gesprochen, dass ich gerne mal reinschnuppern und Bernd Winter, der die Fußballschule geprägt hat, unterstützen würde. Ich denke, dass hier in der Region großes Potenzial vorhanden ist, die Marke OFC zu stärken. Rodheim im April war der Anfang, jetzt kommt Rosbach und ich hoffe, dass wir für den kommenden Sommer weitere Camps in der Wetterau organisieren können.

Werden Sie selbst auch vor Ort sein?

Vetter: Wenn sich das mit dem Training der Regionalliga-Mannschaft vereinbaren lässt, bin ich dabei. Ich habe es ja nicht weit. Wir haben beispielsweise auch eine kleine Autogrammstunde.

Könnten Sie sich vorstellen, nach ihrer aktiven Karriere im Nachwuchsbereich zu arbeiten?

Vetter: Ja, auf jeden Fall. Irgendwie hat doch jeder Profi die Hoffnung, dem Sport irgendwie verbunden bleiben zu können. Das wäre ein echtes Privileg, wenn ich als Jugendtrainer und optimalerweise beim OFC arbeiten könnte. Andererseits gibt’s solche Jobs auch nur in begrenzter Zahl. Deshalb habe ich auch eine Lehre als Bankkaufmann abgeschlossen. Im Bereich Finanzen könnte ich mir meine Zukunft ebenso vorstellen.

Weitere Informationen rund um das OFC-Kicker-Kids-Camp und alle Angebote gibt’s im Internet unter: www.fussballschule.ofc.de. (Foto: Archiv)

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