06. Dezember 2019, 07:00 Uhr

EC Bad Nauheim

Warum Ex-DEL-Torjäger Jack Combs beim EC Bad Nauheim unterschrieben hat

Toptorjäger, Topscorer, der Spieler mit den meisten Punkten im Schnitt: Jack Combs hat bei seinen Klubs Eindruck hinterlassen. Hier erklärt er seinen Wechsel zum EC Bad Nauheim und seine Ziele.
06. Dezember 2019, 07:00 Uhr
Jack Combs

Jack Combs polarisiert. In Bremerhaven und in Iserlohn, seinen Stationen in der Deutschen Eishockey-Liga, war er jeweils Topscorer seiner Mannschaft. In Kloten in der Vorsaison war er ebenso wie bei seinen Klubs in der drittklassigen East Coast Hockey-League stets der Profi mit dem höchsten Punkteschnitt pro Spiel. Und jetzt spielt er für den EC Bad Nauheim! Vor dem Heimspiel der am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Ravensburg Towerstars spricht der 31-jährige Kanadier über seinen Wechsel und sein Ziel.

Jack Combs, haben Sie sich schon an die Temperaturen im Colonel-Knight-Stadion gewöhnt?

Jack Combs: Es ist hier sicherlich ein bisschen anders, als dort, wo ich zuletzt gespielt habe. Aber ich kenne solche Stadien aus der Vergangenheit. Man muss sich eben wieder an die Kälte in den Lungen gewöhnen.

Sie waren 2017 Toptorjäger der DEL und sind mit 31 Jahren noch im besten Eishockey-Alter. Was führt Sie denn nach Bad Nauheim?

Combs: Ich will zurück in die DEL. Das ist mein Ziel. Und ich will Titel gewinnen. Ich denke, in Bad Nauheim habe ich die Chance dazu. Jetzt freue ich mich drauf, dem Team so gut ich kann zu helfen, und dann schauen wir mal, was passiert.

Trotz Ihrer herausragenden Statistiken haben die Klubs Sie immer wieder ziehen lassen. Warum?

Combs: In Nordamerika ist das nun nichts Außergewöhnliches. Ich habe dort die Saison zumeist in der ECHL begonnen, und dann kamen irgendwann die Angebote. In Bremerhaven hatte ich ein sehr gutes Jahr, bin dann für mehr Geld nach Iserlohn. Dort haben wir als Team nicht funktioniert. Ein neuer Coach kam, er wollte Veränderungen. Im Vorjahr in Kloten waren die Erwartungen sehr, sehr hoch. Dann sind wir in der ersten Runde gegen den späteren Meister ausgeschieden. Mir hatte es dort eigentlich sehr gut gefallen. Am Ende wurden nach der Enttäuschung wieder Coach und Spieler ausgetauscht.

In Wichita ist der diesjährige Erfolg eng mit ihrem Namen verknüpft. Wie schwer ist es, den Klubs in einer solchen Situation zu verlassen?

Combs: Es fühlt sich schlecht an. Das ist doch logisch. Im Laufe der Zeit entstehen Freundschaften. Aber von Beginn an wurde klar angesprochen, dass ich mich dort fit halte, um nach Europa zurückzukehren. Foto: Nickolaus

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