05. Februar 2020, 12:00 Uhr

Wasserball

VfB Friedberg: Sieben Sytnyk-Tore gegen den Tabellenführer

Wasserball-Zweitligist VfB Friedberg ist im ersten Heimspiel der Saison 2019/20 dem ungeschlagenen Tabellenführer SV Cannstatt mit 12:18 unterlegen.
05. Februar 2020, 12:00 Uhr
Siebenfacher Torschütze des VfB Friedberg bei der 12:18-Niederlage gegen Tabellenführer Cannstadt: Vladmir Sytnyk. FOTO: NICI MERZ

Vladimir Sytnyk brachte mit einem verwandelten Strafwurf den VfB mit 1:0 in Front. Es sollte die einzige Führung der Kreisstädter bleiben. Die konterstarken Gäste aus Cannstatt, die sich vor der Saison auf mehren Positionen deutlich verstärkt hatten, profitierten von vermeidbaren Fehlern des VfB und zogen bis zur Halbzeit vorentscheidend mit 9:4 davon.

In weiteren Verlauf des Spiels zeigte sich der VfB ebenbürtig, konnte das dritte Viertel sogar mit 3:2 für sich entscheiden. Trainer Rene Reimann haderte in der zweiten Hälfte wiederholt mit (in seinen Augen) unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen und bekam die Gelbe Karte zu sehen. Im torreichen letzten Viertel erzielte der gut aufgelegte Center Oleh Korolchuk gleich vier Treffer für den VfB. Übertroffen wurde er nur von Friedbergs Torjäger Sytnyk mit insgesamt sieben Toren.

Reimann zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden: »Meine Mannschaft hat insbesondere in den letzten beiden Vierteln mit viel Herz gespielt. Wenn wir die einfachen Fehler abstellen, können wir solch einen starken Gegner auch bezwingen.«

Trotz der Niederlage und dem vorletzten Platz in der Liga schaut der VfB optimistisch auf die nächsten Spiele. Schließlich hat man bisher nur gegen die drei führenden Teams Cannstatt, Neustadt und München gespielt.

Am kommenden Samstag müssen die Kreisstädter beim SC Wasserfreunde Fulda antreten. Der VfB möchte in der Domstadt seinen ersten Sieg der laufenden Runde einfahren. In der letzten Saison konnte man beide Spiele gegen Fulda für sich entscheiden, daher zählt für den VfB auch diesmal nur der Sieg. VfB-Kapitän Ilja Scerbinin sagt: »Fulda ist bezwingbar. Wir müssen vorrangig deren Torjäger David Horvath ausschalten, dann können wir auch als Sieger das Wasser verlassen.«

VfB Friedberg: Peil, Duch, Eisenberg, Hahn, Hondrich, Klein, Korolchuk (4), Khliustov, Scerbinin, Schmidt, Scholl, Sytnyk (7), Vetter (1).

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