17. September 2020, 22:36 Uhr

Türk Gücü hat alles im Griff

17. September 2020, 22:36 Uhr
Daumen hoch: Trainer Carsten Weber feiert mit Türk Gücü Friedberg den zweiten Sieg im zweiten Spiel. FOTO: JAUX

Dass die Fußballer von Türk Gücü Friedberg auch ohne ihren verletzten Spielmacher Timo Cecen den hohen Ansprüchen gerecht werden können, war am vergangenen Sonntag vor eigenem Publikum beim 3:2-Erfolg über den Hünfelder SV zumindest phasenweise erkennbar. Ob das auch gegen einen qualitativ besseren Kontrahenten der Fall sein würde, war die große Frage. Am Donnerstagabend, im ersten Auswärtsauftritt der Mannschaft von Coach Carsten Weber beim letztjährigen Rangfünften VfB Ginsheim, ließ das Friedberger Team jedenfalls keinen signifikanten Niveau-verlust erkennen, denn unterm Strich stand für den Wetterauer Hessenligisten auf dem Kunstrasenplatz in Gustavsburg ein überzeugender 3:0 (2:0)-Sieg zu Buche.

»Wir hatten durchgehend alles im Griff«, sagte Türk Gücü-Pressesprecher Selim Karanfil. Friedberg begann mit Patrick Schorr für Cecen im zentralen Mittelfeld, Semun Biber anstelle von Schorr in der Abwehrkette sowie mit dem 25-jährigen Neuzugang Haluk Arslan (bislang TuS Erndtebrück) für Daisuke Fukuhara im linken Mittelfeld.

Das passte und zeigte früh Wirkung: Kapitän Alit Usic besorgte bereits in der fünften Minute nach Schorrs Ecke die 1:0-Führung, die Shelby Printemps nur drei Minuten später nach Vorarbeit von Noah Michel verdoppelte. Bis zur Pause vergaben Michel und Printemps weitere gute Chancen, während Ginsheim offensiv quasi nicht in Erscheinung trat. »Wir hätten zur Pause durchaus höher führen können«, meinte Karanfil.

Halbzeit zwei verlief aus Friedberger Sicht ähnlich unkompliziert. Die Abwehr funktionierte fehlerfrei und musste nur einmal den Atem anhalten, als Ginsheims Edmond Latifi frei stehend aus kurzer Distanz vergab (62.). Ansonsten bestimmte die Weber-Elf Tempo und Rhythmus. Usic wäre in der 65. Minute um ein Haar der zweite Treffer geglückt, doch der Pfosten stand im Weg. Torjäger Noah Michel machte es nach 71 Minuten besser, und zwar durch einen an ihm selbst verschuldeten Strafstoß, den er cool zum 3:0 verwandelte.

VfB Ginsheim: Stögemann, Pierre (86. Di Dio Parlapoco), Kostadinov, Lukas Manneck, Jakubovic, Pandov (35. Baljak), Himeno, Makana, Thur, Williams, Lafiti (76. Vietze).

Türk Gücü Friedberg: Koob - Scheffler, Auer, Weigand, Biber - Usic, Eren (62. Fukuhara) - Arslan, Schorr, Printemps (88. Jan Häuser) - Michel.

Im Stenogramm / SR: Angermaier (Oberselters). - Z.: 250. - Tore: 0:1 (5.) Usic, 0:2 (8.) Printemps, 0:3 (71./FE) Michel.

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