05. November 2017, 10:00 Uhr

Marathon

Topzeiten für Bartels und Tschenscher in Frankfurt

Unter den 14 000 Teilnehmern der 36. Auflage des Frankfurt- Marathons erreichten auf dem flachen und schnellen Kurs trotz stürmischen Windes einige Wetterauer ein Finish unter drei Stunden.
05. November 2017, 10:00 Uhr
Langstreckler Manuel Tschenscher vom ASC Marathon Friedberg finishte in Frankfurt fünf Minuten schneller als 2016. (Foto: pv)

Triathlet Florian Bartels knüpfte an seinen Vorjahreserfolg in Frankfurt an, war zum zweiten Mal schnellster heimischer Läufer und steigerte sich um vier Minuten auf 2:40:37 Stunden. ASC-Läufer Manuel Tschenscher, allerdings in Frankfurt im Trikot der Bio Runner Rhein Main unterwegs, toppte seine in Wien 2016 aufgestellte Bestzeit um fünf Minuten auf 2:44:51 Stunden. Bodo Heil vom LT Butzbach sicherte sich in der M80 den Hessenmeistertitel in 5:39:28 Stunden. Sein Vereinskollege Felix Guski blieb mit 2:53:08 Stunden als Siebter der U23-Wertung unter drei Stunden. Karim El-Malki (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) holte bei den »Hessischen« in 2:53:18 Stunden Bronze in der M35. Steffen Knauer (SC Dortelweil), Ovidio Gavira Luzardo (Friedberg), Christian Habicht und Toshiya Sugino (Bad Nauheim) finishten ebenfalls unter drei Stunden. Im Folgenden sind die Wetterauer Highlights zusammengefasst:

ASC Marathon Friedberg: Der Bad Nauheimer Tschenscher konnte mit 2:44:51 Stunden seine bisherige Marathonzeit deutlich verbessern. Vor zwei Wochen erst trumpfte der Langstreckler mit persönlicher Bestzeit von 1:18:32 Stunden beim Offenbacher Mainuferlauf auf. »Bis Kilometer 25 war ich sogar zwei Minuten schneller als geplant, bei Kilometer 39 hatte ich bei heftigem Gegenwind einen kleinen Einbruch, konnte mich aber am Vordermann festbeißen«, sagte Tschenscher in der Festhalle. »Im Ziel war ich dann noch eine Minute schneller als geplant.« M30-Akteur Christian Habicht musste nach zwölfwöchiger Vorbereitung ab Kilometer 18 das Tempo drosseln, blieb aber mit 2:59:07 Stunden unter der Drei-Stunden-Mauer und freute sich über eine Top-Ten-Platzierung bei der »Hessischen«. Jörg Roßberg, auch für die Bio Runner Rhein-Main an der Startlinie, lief nach 3:15:27 Stunden über den roten Teppich.

Lauftreff Florstadt: Der Florstadt ging mit sieben Einzelstartern und zwei Staffeln ins Rennen. Seinen dritten Marathon in Frankfurt absolvierte Timo Schmidt mit 3:01 Stunden nicht ganz problemlos, aber dafür schnell. Er verpasste nur knapp die Top 1000. Auch Tobias Hübner war mit 3:20:04 Stunden nach einem durchwachsenen Trainingsjahr zufrieden. Als Gastläufer beim Lauftreff lief Sven Höller seinen zweiten Marathon und erreichte das Ziel in einer Zeit von 3:25:36 Stunden. Für Edgar Lamberz und Dirk Predki stand der Marathon wieder als Saisonabschluss nach einem anstrengenden Jahr mit mehreren Ultraläufen. Beide konnten als Mitglieder im Marathon-Club (mehr als zehn Frankfurt-Marathons!) in 3:29 Stunden ihre Trainingsleistung am besten abrufen. Für Uwe Preußner war es der siebte Frankfurt-Marathon in Folge, und der 17. insgesamt. Dieter Petry startete das 21. Mal in Frankfurt und lief als Jubiläum seinen 50. Marathon insgesamt. Beide liefen bis ins Ziel sehr konstant nebeneinander und erreichten die Festhalle nach 3:49 Stunden.

Zum ersten Mal meldete der LT zwei Staffeln: In der Ü20-Staffel liefen Anne Gärtner, Tessa Reifenberg, Tanja Klaussner und Jens Preußner in 4:09:11 über die Ziellinie. Unwesentlich schneller war die Ü30-Staffel mit Corinna Benedix, Rüdiger Koch, Stefan Trappe und Gerald Schäfer in 4:05:23.

Lauftreff Butzbach: Mit zwölf Aktiven ging der LT Butzbach an den Start. Schnellster Vereinsläufer war der jüngste Starter Felix Guski mit 2:53:08 Stunden, der 80-jährige Bodo Heil holte als ältester Starter den Hessenmeistertitel. Vorsitzender Thomas Härtel war mit 3:41 der zeitschnellste Vereinsläufer. Dirk Hedderich und Nikolai Keyserlingk liefen ihren ersten Marathon.

LG ovag Friedberg-Fauerbach: Die hessische Bronze-Medaille in der M35 holte Karim El-Malki in 2:53:35 Stunden. Hans-Joachim Müller finishte in der M65 als 24. in 3:55:32 Stunden.

TSV Nieder-Mörlen: Michael Kalunka finishte nach 3:18:38 Stunden, 3:24:31 Stunden zeigte die Zeitnahme in der Festhalle für Ralf Steinert.

TV Ober-Mörlen: Seit vielen Jahren ist Stephan Hahn bei diesem Event dabei. Dieses Jahr absolvierte er den Marathon in 3:43:58 Stunden, Winfried Schleicher lief neun Minuten später über den roten Teppich.

Fun-Ball Dortelweil: Fünf Fun-Baller waren am Start. Schnellster Vereinsläufer war einmal mehr Markus Dreßler mit 3:04:57. Martin Frerichs und Mehran Faratsy blieben mit 3:20:57 und 3:24:01 unter 3:30. Vier Jugendliche waren im Mini-Marathon über 4,2 Kilometer dabei, Kai Luca Wang hatte dabei mit 20:22 Minuten die Nase vorne.

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