16. November 2019, 07:00 Uhr

Sportehrenpreis des Wetteraukreises

Sportehrenpreisträger Familie Buchholz im Portrait: Ein Familienleben für Sport und Ehrenamt

Erstmals in der Geschichte des Sportehrenpreises des Wetteraukreises hat eine ganze Familie gewonnen. Ein Portrait von Familie Buchholz vom Dauernheimer Trampolinverein »Die Kängurus«.
16. November 2019, 07:00 Uhr

Rund 2000 Vereine gibt es im Wetteraukreis, gut 630 beschäftigen sich mit Sport - einer der jüngeren ist der Dauernheimer Trampolinveren »Die Kängurus«. Hier wirken Oliver, Jessica und Charmaine Buchholz - im Management, als Trainerin und als sportliches Aushängeschild.

Familie Buchholz: Aus Berlin nach Dauernheim in die Wetterau

Vor 27 Jahren aus Berlin in die Wetterau emigriert, wurde der Garten der Familie in Dauernheim schnell zum Treffpunkt der Kinder aus dem Umkreis - des Trampolins wegen. Dies erzählt die Nachbarin und Freundin der Familie, Kerstin Rotter-Schmidt, die bei der Verleihung des Sportehrenpreis an die »drei Kängurus« im Friedberger Kreishaus die Laudatio hielt.

Als schließlich der Winter kam und Familienvater Oliver das Trampolin unter den traurigen Kinderaugen aus der Umgebung wegpackte, reifte in ihm die Idee, für den Springspaß im Winter in eine Sporthalle auszuweichen. Aus dieser Idee wurde ein Verein, der mittlerweile über 50 aktive Mitglieder hat. »Für Jessica waren Bewegung und Vereine sowieso schon ihr ganzes Leben lang ein Begleiter«, berichtet Rotter-Schmidt, zudem sei die eigentlich aus dem Voltigieren kommende 51-Jährige »offen für alles«. Fazit: »So pragmatisch kann eine Erfolgsgeschichte beginnen.«

Jessica Buchholz: »Jetzt geht es darum, diesen Preis noch viel mehr mit Leben auszufüllen«

Vater Oliver, der »Bewegungsmuffel«, verschrieb sich daraufhin »durch und durch dem Ehrenamt« und benutzte sein Organisationstalent, um den Verein dorthin zu führen, wo er heute ist. Und Tochter Charmaine, inzwischen Mitglied der Sportfördergruppe der hessischen Polizei in Wiesbaden, fungierte als sportliches Aushängeschild: Nächstes großes Ziel sind die Europameisterschaften im kommenden Jahr. »Turnen war schon immer ihre Leidenschaft, und kein Klettergerüst war ihr zu hoch«, berichtete Rotter-Schmidt aus den Kindertagen der heute 19-jährigen Ausnahmeathletin, die bereits seit fünf Jahren Mitglied in der Jugendnationalmannschaft der Trampolinspringer ist. Sie sagt: »Ich will meine Grenzen sportlich schon noch austesten.«

Die Hauptlast in Sachen Verwaltung und Training trage die Familie übrigens noch heute gemeinsam. »Unser Lebenswerk ist aber noch nicht abgeschlossen, entsprechend überrascht waren wir auch über diesen Preis«, sagte Jessica Buchholz im Anschluss an die Verleihung. »Jetzt geht es darum, diesen Preis noch viel mehr mit Leben auszufüllen. Er ist für uns alle ein Motor und ein Ansporn.«

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