22. Februar 2018, 17:17 Uhr

Fußball-Gruppenliga

SC Dortelweil will Mini-Chance nutzen

Der SC Dortelweil braucht einen Sieg um den Kontakt an die Spitzengruppe zu halten. Für den VfB Friedberg und den SKV Beienheim geht der Blick nach unten.
22. Februar 2018, 17:17 Uhr
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Von Uwe Born
Der SC Dortelweil um Christian Arnold (l.) ist gegen die Sportfreunde Frankfurt im Hinspiel als Sieger vom Platz gegangen. Nun erhofft sich der SCD wieder einen Sieg, um den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. (Foto: nic)

Angeführt von den Ex-Verbandsligisten Spvgg.05 Oberrad (1./37) und FC Kalbach (2./35) marschiert in der Gruppenliga Frankfurt-West ein Quintett des Fußballkreises Frankfurt vorneweg, wobei Tabellenführer Oberrad heute Abend auf dem Griesheimer Sportplatz seine führende Position gegen den Rangfünften FG Seckbach (31 Punkte) verteidigen muss. Für jene Teams der Fußballkreise Friedberg und Hochtaunus, die sich in Sachen Meisterschaft etwas ausrechneten, bleibt angesichts dieser Streitmacht vor den restlichen Rückrunden-Begegnungen nur die Erkenntnis: Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber prinzipiell ist der Zug in Richtung Verbandsliga abgefahren.

Auch der SC Dortelweil, als Tabellensechster mit 31 Punkten bester Nicht-Frankfurter Gruppenliga-Klub, muss sich mit dieser Tatsache vor dem Sonntag-Auftritt beim Rangdritten Sportfreunde 04 Frankfurt wohl abfinden. »Es sei denn, wir gewinnen bei den Speuzern«, sieht SCD-Trainer Markus Beierle eine Mini-Chance, eventuell doch vorne eine der Hauptrollen zu übernehmen. Dagegen konzentrieren sich der VfB Friedberg (empfängt die ambitionierte SG Bornheim/GW) und Aufsteiger SKV Beienheim (in Merzhausen) angesichts der Positionen neun und zehn auf den Kampf gegen den Abstieg.

 

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VfB Friedberg – SG Bornheim /GW (Sonntag, 14.30 Uhr)

Vier verletzte Spieler (Lennart Retzloff, David Clement, Lukas Kögler, David Meyer) und zwei »Rot-Sünder« (Dominique Ware, Keeper Gökhan Cirak) lassen VfB-Trainer Andreas Pelka nur wenig Spielraum. Gleichwohl sieht Friedbergs Spielausschussvorsitzender Carsten Lesiak Möglichkeiten, den vor allem technisch starken Bornheimern eins auszuwischen. »Früh stören, also den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen lassen«, lautet sein empfohlener Fahrplan. Dass die Burgfeldelf erneut auf drei Sturmspitzen setzen wird, darf angenommen werden. Jedenfalls sprangen für den Rangneunten mit dieser taktischen Variante aus den letzten fünf Spielen vor der Winterpause zwei Siege und drei Remis heraus. – Hinspiel: 0:5.

VfB Friedberg: Kaestle, Edaev, Strothmann, Rack, Haase, Krank, Jasko Emrovic, Schmidt, Fedler, Salih Yasaroglu, Patzwald, Al Towaity, Beriskasvili.

 

Spfr. Frankfurt 04 – SC Dortelweil (Sonntag, 14.30 Uhr)

Von bislang sieben absolvierten Duellen gegen Aufsteiger gewannen die Dortelweiler nur eines, und zwar am dritten Spieltag gegen die später auf Höhenflug befindlichen Frankfurter Sportfreunde. »Das macht Mut. Ich denke, unsere Mannschaft verfügt über genügend Qualität, diesen Sieg zu wiederholen«, meint SCD-Trainer Markus Beierle. Im Übrigen attestiert der Ex-Eintracht-Profi, der bei den Bad Vilbeler Vorstädtern ins elfte Trainerjahr gehen wird, seinen Leuten eine engagierte Vorbereitung: »Lediglich Marcel Bittner, der an einer Zerrung laboriert, fällt am Sonntag definitiv aus. Allerdings sind die Einsätze von Robin Dobios, Ignat Chekmazov und Nando Pröckl zumindest gefährdet.« – Hinspiel: 1:2.

SC Dortelweil: Rühl (Langlitz), Arnold, Polotzek, Eiwanger, Müller, Dogot, Wiemann, Assheuer, Cholewa, Dobios (?), Vancura, Ljujic, Rück, Mouhaman, Karagöz, Oliver Steffen, Chekmazov (?), Pröckl (?).
 

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TuS Merzhausen – SKV Beienheim (Sonntag, 14.30 Uhr)

Den Vorrundenvergleich gegen den Taunusrivalen hat Trainer Karl-Heinz Stete in guter Erinnerung: »Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle.« Dass die Rückrundenpartie womöglich wegen der Platzverhältnisse ausfällt, würde dem SKV-Übungsleiter nicht in den Kram passen, »denn personell habe ich mit Ausnahme von Dardan Krasniqi und Volkan Kirim die freie Auswahl.« Es gelte, diese günstige Konstellation zu nutzen: »Gerade mal drei Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 14 sind nämlich nicht die Welt.« – Hinspiel: 1:6.

SKV Beienheim: Eckhardt (Moesser), Eder, Pllana, Serge Mouzong, Pircek, Cakiqi, Dominik Friede, Kamara, Yannick Wolf, Hirzmann, Florian Mazllomaj, Marco Mouzong, Daniel Friede, Visoka, Ümit Karpuz, Timon Wolf, Bilkenroth, Tauland Mazllomaj, Michalak.



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