23. November 2017, 20:58 Uhr

Remiskönige kommen

23. November 2017, 20:58 Uhr
Tomas Sklenak und der TV 05/07 Hüttenberg müssen im Samstag-Heimspiel gegen Minden permanent im Angriffsmodus bleiben. (ras)

Endlich Samstagabend! Zwar nicht um 19.30 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg, sondern um 20.30 Uhr (Sky live) in der Gießener Sporthalle Ost empfängt der TV 05/07 Hüttenberg in der Handball-Bundesliga GWD Minden. Durch den Umstand, dass am Totensonntag in Hessen kein Bundesligaspiel erlaubt ist, bekommt TVH-Geschäftsführer Lothar Weber wieder einmal sein geliebtes Abendspiel.

Welche Serie endet? – Der mittelhessische Aufsteiger ist seit mittlerweile vier Spielen ohne Punkt. Vor dem Auswärtsauftritt in Kiel wäre daher mal wieder etwas Zählbares ein Zeichen im Abstiegskampf. Die Gäste dagegen sind Spezialist für Auswärts-Unentschieden. Nach der ersten Partie in Wetzlar (24:24) unterlag man den Rhein-Neckar Löwen und in Magdeburg, ehe in Ludwigshafen, Stuttgart und Lemgo zuletzt jeweils eine Punkteteilung erreicht wurde. Gepaart mit Heimsiegen gegen Nettelstedt, Erlangen und Gummersbach und einem Remis gegen Göppingen steht man mit 11:15-Punkten auf Rang elf.

Gemeinsame Vergangenheit – Beide Mannschaften sind Gründungsmitglieder der Bundesliga, wobei die Gäste damals noch als Grün-Weiß Dankersen aufliefen. Am Ende der Saison 2011/2012 vermasselte der TV Hüttenberg Minden die direkte Rückkehr ins Oberhaus. In der Relegation der Vizemeister der damals noch zweigleisigen Bundesliga triumphierten überraschend die Mittelhessen um Trainer Jan Gorr.

Wie ist die Form? – Beide Mannschaften mussten im letzten Spiel empfindliche Niederlagen einstecken. Während der TVH beim Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg/Handewitt beim 23:38 chancenlos war, hatte Minden zu Hause gegen Tabellenführer Füchse Berlin mit 29:37 das Nachsehen.

Die Stärken von Minden – »Das ist eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, die ausgeglichen besetzt ist. Sie stellen eine gute Deckung mit guten Torhütern. Daraus kommen sie dieses Jahr verstärkt über die zweite Welle zu Toren«, hat TVH-Coach Emir Kurtagic analysiert. Vor allem die Defensive ist bei nur 355 Gegentreffern aktuell stärker als die Abwehrreihen etwa von Berlin, Leipzig oder Magdeburg.

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