26. Juli 2018, 12:17 Uhr

Regionalliga: Zwei Wetterauer bei Kickers Offenbach

Die Karten werden neu gemischt: Auch bei Kickers Offenbach geht der Kampf um die Stammplätze diese Saison von vorne los. Am Freitagabend (19 Uhr) fällt der Startschuss zur Fußball-Regionalliga Südwest mit dem Heimspiel gegen den SV Elversberg. In welchem Mannschaftsteil ist noch alles offen? Wo scheint die Besetzung klar zu sein? Welche Rolle spielt Neuzugang Jake Hirst, der das Wetterauer Kontingent im OFC-Kader mit Maik Vetter auf zwei Akteure erweiterte? Ein Überblick.
26. Juli 2018, 12:17 Uhr
Kickers Offenbach geht mit folgender Mannschaft in die neue Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest: (hintere Reihe, v. l.) Gerrit Gohlke, Florian Treske, Lucas Albrecht, Kevin Ikpide, Christos Stoilas, Geschäftsführer Christopher Fiori, (dritte Reihe, v. l.) Physiotherapeut Jörn Klümper, Francesco Lovric, Dren Hodja, Benjamin Kirchhoff, Maik Vetter, Dennis Schulte, Bernd Winter, (zweite Reihe, v. l.) Semih Sentürk, Marco Rapp, Niklas Hecht-Zirpel, Torwarttrainer Rene Keffel, Cheftrainer Daniel Steuernagel, Co-Trainer Max Lesser, Fitnesstrainer Bastian Kliem, Luka Garic, Varol Akgöz, Marco Ferukoski (vorn, v. l.) Serkan Göcer, Ko Sawada, Ihab Darwiche, Sebastian Brune, Bilal Jomaa Zabadne, Daniel Endres, Serkan Firat, Jan-Hendrik Marx und Julian Scheffler. (Foto: A2/Hartenfelser)

Die Karten werden neu gemischt: Auch bei Kickers Offenbach geht der Kampf um die Stammplätze diese Saison von vorne los. Am Freitagabend (19 Uhr) fällt der Startschuss zur Fußball-Regionalliga Südwest mit dem Heimspiel gegen den SV Elversberg. In welchem Mannschaftsteil ist noch alles offen? Wo scheint die Besetzung klar zu sein? Welche Rolle spielt Neuzugang Jake Hirst, der das Wetterauer Kontingent im OFC-Kader mit Maik Vetter auf zwei Akteure erweiterte? Ein Überblick.

Tor: Fest steht nur, dass Talent Bilal Jomaa Zabadne (19) die klare Nummer drei ist. Davor geht es so eng zu wie lange nicht mehr. Dass der Vertrag mit Sebastian Brune verlängert wurde, obwohl er nicht unter die U23-Regel fällt, ist ein Indiz dafür, dass die Verantwortlichen in ihm mehr sehen als nur eine gute Nummer zwei. Die Zahlen belegen das. Brune hatte 2017/18 bei seinen fünf Einsätzen bessere Werte als die bisherige Nummer eins Daniel Endres. Das Urgestein wirkte vergangene Saison nicht mehr ganz so souverän. In den Testspielen kamen beide nahezu auf die gleiche Einsatzzeit.

Abwehr: Hier gab’s die meisten Änderungen. In der Innenverteidigung reagierte der OFC auf den Wechsel von Urgestein Stefano Maier (Viktoria Köln) mit der Verpflichtung des erfahrenen Lucas Albrecht (27, Hessen Kassel), der einen Teil der Vorbereitung jedoch wegen einer Wadenverletzung verpasste. Die Alternativen sind Francesco Lovric, Dennis Schulte und Gerrit Gohlke. In der Regel führt an Jan Hendrik Marx (rechts) sowie Benjamin Kirchhoff (innen) kein Weg vorbei. Aber auch Marx (Kniereizung) musste pausieren. In Serkan Göcer steht guter Ersatz parat, der auch im Mittelfeld spielen kann. Auf der linken Seite hat Zugang Julian Scheffler die besten Chancen. Christos Stoilas muss sich wohl abermals hinten anstellen.

Mittelfeld: In Kevin Ikpide (kam von 1899 Hoffenheim II) bekam Coach Daniel Steuernagel seinen Wunschspieler fürs defensive Mittelfeld. Muss Marco Rapp nun zittern? Nicht unbedingt. Denkbar ist auch ein System mit Doppel-Sechs oder ein 4-3-3. Kandidat für eine der Halbpositionen wäre neben Rapp noch der Rodheimer Maik Vetter, der vergangene Saison als Aushilfsstürmer zehn Treffer erzielte. Talent Luca Garic gefiel in der Vorbereitung ebenfalls. Auch Dren Hodja, letzte Saison bester OFC-Torschütze (14 Treffer), kann hier spielen. Der Trainer sieht ihn jedoch weiter vorne. Auf den offensiven Flügeln sind Serkan Firat (rechts) und Ihab Darwiche (links) erste Wahl. Alternativen sind Niklas Hecht-Zirpel (kann auch zentral spielen), Ko Sawada und Marco Ferukoski. Semih Sentürk kämpft nach einer Verletzung um den Anschluss.

Sturm: Die zwei ältesten Offenbacher Feldspieler, Florian Treske (30) und Varol Akgöz (31), haben junge Konkurrenz aus der achten Liga (!) bekommen: Jake Hirst (22, Türkischer SV Bad Nauheim) ist im Gegensatz zu dem Duo kein klassischer Strafraumstürmer, sondern ein schneller, lauffreudiger Angreifer. Das macht es möglich, mal mit zwei Spitzen zu agieren. Christian Düncher

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