21. Oktober 2018, 21:18 Uhr

Petterweil tut sich lange schwer

21. Oktober 2018, 21:18 Uhr

Vor allem dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Landesligahandballer des TV Petterweil am Sonntgnachmittag gegen die HSG Goldstein/Schwanheim mit 30:24 (16:14) die Oberhand behalten und sind mit jetzt 10:2 Punkten der erste Verfolger des Tabellenführers MSG Linden.

Die Gäste aus Frankfurt bereiteten der Mannschaft von Martin Peschke speziell in der ersten Halbzeit große Probleme. Dafür waren vielfältige Gründe verantwortlich. Während sich Gästetorhüter Christoph Stade wie erwartet stark präsentierte, konnte Iteb Bouali im Petterweiler Tor nicht an seine Friedberger Galavorstellung anknüpfen und bekam nur wenig zu fassen. Das lag auch daran, dass seine Vorderleute nicht immer auf der Höhe des Geschehens waren und mit den gegnerischen Angreifern ihre liebe Mühe hatten. »Generell war es so, dass wir heute sowohl in der Abwehr- als auch im Angriff, keinen Zugriff hatten«, befand Peschke und gestand, dass er selten so oft gewechselt habe wie an diesem Vorabend. Bis zum 9:8 (19.) lagen die Gäste konstant in Führung. Danach sorgten vier Petterweiler Tore in Folge für die Wende im Spiel und brachten die Gelb-Schwarzen mit 12:9 in Front. Bis zum Wechsel plätscherte das Spiel dann auf beiden Seiten vor sich hin.

Starker Pierre Lange

Die zweite Halbzeit begannen die Gastgeber mit einem Wechsel im Tor. Christoph Schneiker erhielt die Chance zu zeigen, was er drauf hat. »Mit einer starken Leistung hat er meine Entscheidung, ihn zu bringen, bestätigt«, freute sich Petterweils Trainer Pesche nach dem Abpfiff. Mit weiterer Fortdauer des Spiels setzte sich die größer spielerische Qualität der Peschke-Sieben mehr und mehr durch. Mit dafür verantwortlich zeigte sich in erster Linie Pierre Lange auf der Spielmacherposition. »Während andere Leistungsträger nicht so brillierten wie noch in der Vorwoche, war auf ihn heute Verlass«, erfuhr er Lob von seinem Coach.

Bis zum Abpfiff bauten die Wetterauer Handballer ihren Zwei-Tore-Vorsprung aus der ersten Halbzeit sukzessive bis auf sechs Tore aus. »Was heute zählt, sind die Punkte«, befand Peschke und ergänzte: »Vielleicht war es ganz gut, heute wieder ein solches Spiel zu haben. Es zeigt meiner Mannschaft, dass in dieser Liga nichts von selbst geht und jeder Sieg hart erarbeitet werden muss.«

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Trouvain (4), Koch (4), Pfeiffer (2), Felix Koffler, Dänner (2), Alt (3), Jonas Koffler (4), Neuhalfen (1), Lange (8/5), Hitzel (1), Wassberg (1).

HSG Goldstein/Schwanheim: Goertz, Stade, Seipp (3), Nikola Vrdoljak (4), Tran, Schindler, Kleiber (8/5), Lange (1), Stipe Vrdoljak (1), Schroth (4), Hohmann, Berger (1), Schwer (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Breun/Jörg (Großostheim). – Zuschauer: 250. – Siebenmeter: 6/5 – 5/5. – Strafzeiten: 2 Minuten – 8 Minuten.

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