10. Februar 2020, 20:18 Uhr

Tischtennis

Nachgefragt bei Julius Lamprecht: »Ich wollte etwas anders sehen«

Julius Lamprecht ist Mannschaftsführer des Tischtennis-Bezirksoberligisten TV Okarben. Im Interview spricht er über die aktuelle Situation der beiden Herren-Mannschaften.
10. Februar 2020, 20:18 Uhr
Julius Lamprecht

Mit Julius Lamprecht hat die erste Mannschaft des TV Okarben einen neuen Mannschaftsführer in der Tischtennis-Bezirksoberliga Mitte der Herren, Gruppe 2, der sich schon nach kurzer Zeit nach seinem Umzug aus Schleswig-Holstein Ansehen in Okarben erwerben konnte. Sportlich läuft es allerdings derzeit nicht ganz so gut, da beide Okärber Teams in der höchsten Klasse des Bezirks gegen den Abstieg spielen.

Eigentlich wollte Sven Neumann vor der Saison nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wieder vorne mitspielen. Wieso ist es dazu nicht gekommen?

Wir haben vor der Saison doch gesehen, dass die Klasse sehr stark ist, deshalb sind wir auch davon ausgegangen, dass es auch eine Klasse tiefer wieder schwer werden wird. Außerdem hat uns Teresa Söhnholz verlassen, die eine große Stütze war.

Jetzt spielen beide Mannschafte des TV Okarben gegen den Abstieg. Wie wird damit vereinsintern umgegangen?

Wir haben nach der Rückrunde ja fast alle Spieler innerhalb der Mannschaften ausgetauscht. Wir werden jetzt erst einmal versuchen, die erste Mannschaft in der Klasse zu halten. Und nur dafür bin ich im Moment auch mit verantwortlich. Aber auch die zweite Mannschaft hat noch viele Spiele, in der sie punkten kann. Die Klasse ist bis auf die beiden vorderen Teams ja sehr ausgeglichen. Es wird natürlich schwierig. Aber absteigen möchte halt auch niemand.

Wie wird es beim Kaderspieler Nils Rau weitergehen, der ja auch nicht alle Spiele gewinnt und auch von der zweite in die erste Garnitur wechselte?

Er hat speziell in der Vorrunde in der »Zweiten« sehr gut gespielt, und ansonsten wird er mir dem Verband entscheiden, wie es mit ihm weiter geht. Ich persönlich denke, dass er uns nach der Saison verlässt.

Wie haben Sie persönlich Ihren Weg nach Okarben gefunden, und wie gefällt es Ihnen dort?

Ich studiere Deutsch und Geschichte auf Lehramt, und ich wollte einmal etwas anderes sehen. Deshalb bin ich von Schleswig-Holstein nach Frankfurt gewechselt. Ich werde nun aber wohl nach Mainz gehen, da die beiden Bildungsministerien von Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz miteinander kooperieren. Im Verein fühle ich mich aber sehr wohl. FOTO: NICI MERZ

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