28. Mai 2018, 20:04 Uhr

Müller läuft EM-Norm über 200 m

28. Mai 2018, 20:04 Uhr
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Von Julia Nestle

»Ich bin echt gut drauf, derzeit läuft es einfach«, sagte Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach noch in der vergangenen Woche als Gast beim Kindersportfest auf dem Burgfeld, der ovag Sprint Challenge. Und dieser Aussage ließ der Sprinter jetzt am Wochenende in Jena Taten folgen. In neuer persönlicher Bestzeit von 20,60 Sekunden rannte Müller nicht nur an die Spitze der deutschen Sprinter über 200 Meter, sondern hat mit dieser Zeit auch die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderte Norm für die Europameisterschaften in Berlin von 20,65 Sekunden unterboten.

»Ich bin einfach nur glücklich, dass ich nun auch unter regulären Windbedingungen meine gute Form mit der EM-Norm krönen konnte«, so der deutsche Hallenmeister über 200 Meter. Bisher ist Müller der einzige Deutsche, der die Norm geknackt hat. Zwar ist es bis zur Heim-EM in Berlin vom 7. bis 12. August noch eine Weile hin und die 20,60 Sekunden werden mit Sicherheit noch von dem einen oder anderen Konkurrenten unterboten werden. Doch der Kreisstädter hat mit diesem Ergebnis sicherlich schon mal ein erstes Ausrufezeichen im Kampf um die Startplätze gesetzt.

Auch mit seinem Auftritt über die 100-Meter-Distanz konnte der 27-Jährige mehr als zufrieden sein. Bereits im Vorlauf sprintete er hinter dem deutschen Rekordmeister Julian Reus in 10,32 Sekunden ins Ziel – jedoch mit zu viel Rückenwind. Im Finale hieß es dann Platz vier mit neuer persönlicher Bestzeit von 10,34 Sekunden. Diesmal passte auch der Wind, sodass die neue tolle Bestmarke über 100 Meter offiziell Gültigkeit hat.

Unterdessen schaffte es Alina Schneider bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim gegen die große Konkurrenz ins A-Finale über 100 Meter. Die LG-Athletin finishte in 12,25 Sekunden als Zweite. In der weiblichen Jugend U20 gingen die Nachwuchsathletinnen Fabienne Fliedner, Wiebke Linek und Anne Schröder an den Start und mussten sich gegen die teilweise viel ältere starke deutsche Konkurrenz beweisen.

Fabienne Fliedner sprintete die 100 Meter aus Fauerbacher Sicht am schnellsten in 12,39 Sekunden. Dahinter folgten Anne Schröder und Wiebke Linek mit 12,83 bzw. 12,84 Sekunden.



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