19. Oktober 2018, 22:03 Uhr

Handball-Landesliga

Handball-Landesliga: TV Petterweil nach dem Derbysieg beflügelt

Die TG Friedberg und der TSV Griedel müssen in der Handball-Landesliga am Wochenende hohe Hürden bewerkstelligen. Der TV Petterweil hofft derweil auf der Erfolgswelle weiterzumachen.
19. Oktober 2018, 22:03 Uhr
Florian Wassberg (hier im Derby gegen Radu Balazs im Tor der TG Friedberg) will mit dem TV Petterweil an den Vorwochen-Erfolg anknüpfen. (Foto: Jaux)

In der Handball-Landesliga Mitte warten auf die TG Friedberg und den TSV Griedel heute knifflige Auswärtshürden. Während die Griedeler ab 19 Uhr in der Sporthalle Lollar-Süd bei der HSG Lollar/Ruttershausen gastieren, geben die Friedberger ihre Visitenkarte ab 20 Uhr bei der HSG Wettenberg II ab. Komplettiert wird der sechste Spieltag aus Sicht des Wetterauer Trios mit dem Heimspiel des TV Petterweil gegen die HSG Goldstein/Schwanheim am Sonntagabend ab 18 Uhr.

HSG Lollar/Ruttershausen – TSV Griedel (Sa., 19 Uhr / Sporthalle Lollar-Süd): Die Gastgeber sind mit Niederlagen in Friedberg, Breckenheim und Linden sowie zwei Heimsiegen gegen die HSG Goldstein/Schwanheim und den TuS Holzheim in die Saison gestartet und belegen mit 4:6 Punkten den neunten Tabellenplatz. Trainer Sören Asboe hat eine Griedeler Vergangenheit. Der HSG-Coach war von 2009 bis 2011 zwei Jahre für die Butzbacher Vorstädter aktiv. »Die Abgänge der Leistungsträger Sven Pausch, Patrick Heil, Dominik Jung, Carlos Prieto, Nico Piazolla und Toptorjäger Björn Spieß haben die Verantwortlichen mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern kompensiert. Die Mannschaft gehört zwar nicht mehr wie in den Vorjahren zu den Aufstiegskandidaten, die Vorbereitungsspiele und der Saisonstart haben aber gezeigt, dass sich das Team auf einem guten Weg befindet«, sieht Griedels Teammanager Jürgen Weiß das Gastspiel seiner Mannschaft keinesfalls als Selbstläufer. »Dennoch wollen wir an die Leistung aus dem Spiel gegen Kastel anknüpfen, denn nach den drei Heimniederlagen stehen wir natürlich unter Druck.« Mit Ausnahme von Frederic Noll, der an einem Bänderriss laboriert, steht der komplette Kader zur Verfügung.

HSG Wettenberg II – TG Friedberg (Sa., 20 Uhr / Sporthalle der Gesamtschule Launsbach): Gegen den Tabellenzehnten streben die Kreisstädter Wiedergutmachung für ihre erste Saisonniederlage im Derby gegen die entfesselt aufspielenden Petterweiler am vergangenen Spieltag an. »Wir wollen die Derbypleite hinter uns lassen und mit einem Sieg in Wettenberg weitere Punkte gegen den Abstieg sammeln. Die Vorbereitung gestaltete sich allerdings schwierig, da viele Spieler verletzungsbedingt unter der Woche nicht trainieren konnten. Vor allem Abwehrchef Jöran Mahr halten wir die Daumen. Eine Untersuchung muss noch zeigen, ob er aufgrund seiner Knieverletzung länger ausfällt«, sagt der Friedberger Übungsleiter Sven Daxer, dem auch Ole Reeb nicht zur Verfügung steht. Die Hausherren sind nach der Niederlage gegen Linden mit den beiden Siegen gegen Oberursel und Griedel vielversprechend in die Saison gestartet. Zuletzt musste sich das Team von HSG-Coach Dragan Nenad dem TV Petterweil und der TG Kastel jedoch geschlagen geben. »Nach den beiden jüngsten Niederlagen werden sie alles daransetzen, vor eigenem Publikum wieder erfolgreich zu sein«, ist Daxer überzeugt.

TV Petterweil – HSG Goldstein/Schwanheim (So., 18 Uhr / Sporthalle Petterweil): Nach dem überzeugenden 31:18-Auswärtserfolg gegen Friedberg geht der Tabellenzweite aus Petterweil mit breiter Brust in sein Heimspiel. »Wir wollen unseren positiven Trend weiter fortsetzen und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt frühzeitig einfahren. Nach dem Sieg in Friedberg kann die Mannschaft mit viel Selbstvertrauen zu Werke gehen«, blickt TVP-Coach Martin Peschke optimistisch auf das Heimspiel. Derweil hatte der Aufsteiger nach drei Niederlagen gegen Heuchelheim, Lollar/Ruttershausen und Eppstein sowie einem Unentschieden gegen Langgöns beim 24:22-Heimerfolg gegen die TSG Oberursel das erste Erfolgserlebnis in der höheren Spielklasse. »Die Gäste werden den Schwung mit in die Partie nehmen wollen und mit viel Kampfbereitschaft auftreten. Basierend auf einer guten Abwehr und dem starken Torwart Christoph Stade wird die Mannschaft versuchen, über Tempohandball zum Erfolg zu kommen«, ist Peschke überzeugt. »Der Aufsteiger ist immer für eine Überraschung gut«, warnt der Petterweiler Übungsleiter.

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