01. März 2020, 22:06 Uhr

Gute Leistung bleibt unbelohnt

01. März 2020, 22:06 Uhr

Der Ausflug an die hessische Landesgrenze hat sich für die Landesliga-Handballer des TSV Griedel am späten Sonntagnachmittag trotz einer erneut guten Leistung nicht ausgezahlt. Mit einer 22:24 (11:8)-Niederlage im Gepäck begaben sich die Handballer aus dem Butzbacher Stadtteil wieder auf die Heimreise. Nach zuletzt drei Siegen in Folge bedeutet dies für Griedel zwar wieder ein Negativerlebnis, legt man jedoch die in Kastel gezeigte Leistung zugrunde, werden sich in den kommenden Spielen wahrscheinlich weitere Erfolgserlebnisse einstellen.

So sah es auch Teammanager Jürgen Weiß. »Sicherlich ist man nach einer Niederlage zunächst einmal nicht zufrieden. Die Leistung der Mannschaft war aber über 50 Minuten vollauf in Ordnung. Wir haben hier einer etablierten Landesligamannschaft lange Zeit Paroli geboten«, meinte er nach dem Spiel.

Die Gäste aus der Wetterau hatten zwar den besseren Anfang für sich und gingen durch ein Tor von Sandro Krüger mit 1:0 in Führung, fanden danach aber zunächst keine Mittel gegen den Angriff der Turngemeinde. Nach zehn Minuten hatten die Gastgeber das Spiel gedreht und mit 5:2 vorgelegt. Sascha Siek (2) und Marvin Grieb sorgten innerhalb der folgenden fünf Minuten für den 5:5-Ausgleich und stellten die Partie damit wieder »auf Anfang«. Bis zum 7:7 (21.) ereignete sich nichts Wesentliches. Romeo Rejab und Sascha Siek warfen ihren TSV anschließend mit 9:7 (24.) nach vorne und gaben damit die neue Richtung vor. Garant für den erfolgreichen Umschwung im Spiel der Gäste war wieder einmal Torwart Steffen Roth, der mit tollen Paraden seiner Mannschaft den Rück freihielt und in dieser Phase zwei Siebenmeter parierte.

Panzer nicht zu stoppen

Über die Drei-Tore-Pausenführung durfte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Schwellnus nach dem Wiederbeginn jedoch nur kurz freuen. Mit einem 5:1-Lauf drehte Kastel das Spiel und legte selbst wieder mit 13:12 (37.) vor. Im Verlauf der restlichen Zeit behielten die Handballer aus dem Mainzer Stadtteil jetzt den Fuß auf dem Gaspedal und wähnten sich beim 20:18 (52.) auf der Siegerstraße. Griedel wehrte sich zwar mit Kräften gegen die sich anbahnende Niederlage und schaffte es noch zweimal auszugleichen und einmal in Führung zu gehen (16:15/45.). Es gelang aber nicht, dem Spiel eine Wende zu geben. Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend. Zum einen zeigte TG-Spielmacher Christian Panzer in der Crunch-Time seine individuelle Klasse, und zum anderen produzierte Griedel in den letzten zehn Minuten zu viele technische Fehler und erlitt unnötige Ballverluste.

Kastel: Schiebeler, Dresen; Sebastian Fischer (3), Holtkötter (4), Jungblut, Panzer (4), Krause (2) Tobias Fischer (5/3), Schuldt, Klein (1), Munck, Reese, Wykypiel (5).

Griedel: Roth, Krüger; Sascha Siek (9/6), Grieb (3), Nils Siek, Kipp (4), Köhler, Brunz, Marx, Rejab (1), Schomaker, Krüger (5), Noll, Schepp, Jantos

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Günther/Neukamp (Langenslebold). - Zuschauer: 80. - Strafzeiten: 4:10 Min. - Siebenmeter: 5/3:6/6.

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