03. August 2017, 12:46 Uhr

Geschlossenheit ist Trumpf in Beienheim

03. August 2017, 12:46 Uhr
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Von Uwe Born
SKV BEIENHEIM: (hintere Reihe von links) Torwarttrainer Wolfgang Winkler, Robby Noack (Spielausschuss), Johannes Eder, Timon Wolf, Daniel Friede, Volkan Kirim, Thorben Faber, Philipp Veith; (mittlere Reihe von links) Uwe Fey (Trainer 2. Mannschaft), Ümit Karpuz, Dominik Friede, Marcel Bilkenroth, Yannick Wolf, Salvatore Belluardo, Felix Belk, Hans Klenner, Trainer Karl-Heinz Stete, Marc Kallenbach (Spielausschuss); (vorne) Luca Kuhn, Tauland Mazllomaj, Nils Schäfer, Michael Eckhardt, Louis Korn, Oliver Aniol, Florian Mazllomaj, Admir Pllana. (Foto: Born)

Wenn es hierzulande einen Fußballverein gibt, der Wunsch und Wirklichkeit perfekt in Einklang zu bringen verstand, dann ist es der SKV Beienheim. Dort bezeichnete man den qualitativen Sprung aus der Kreisoberliga in die Gruppenliga Frankfurt-West ganz offen als erklärtes Saisonziel, und nach einer nahezu problemlos verlaufenen KOL-Runde, die Trainer Karl-Heinz Stete und seinen Leuten imposante 75 von 90 möglichen Punkten einbrachte, konnten die Reichelsheimer Stadtteil-Kicker diesbezüglich Vollzug melden. Dass es für die SKV-Truppe eine Rückkehr auf die überregionale Fußball-Bühne ist, beweist die jüngere Klub-Geschichte: Nach dem KOL-Titelgewinn in 2012/2013 durften die Beienheimer Cracks schon einmal Gruppenliga-Luft schnuppern, mussten dort allerdings zwölf Monate später wieder die Segel streichen.

Klar, dass sie im Beienheimer Lager, wo sich mittlerweile die Neuzugänge Leon Hirzmann im Angriff sowie Louis Korn im Tor bestens akklimatisiert haben, diesmal eine längere Verweildauer anstreben.

Coach Stete, für den die Gruppenliga Neuland bedeutet, ist sich ziemlich sicher, dieses Postulat auch umsetzen zu können: »Mit etwa 20 Spielern sind wir nicht nur qualitativ sondern auch in der Breite ausreichend stark bestückt, um den künftigen Konkurrenten Paroli zu bieten.«

Leere Versprechungen? Wohl kaum. In interessanten Testspielen gegen die Usinger TSG (3:2-Sieg) und Vatanspor Bad Homburg (unglückliche 2:4-Niederlage nach einer 2:1-Führung) bewies die Beienheimer Elf, sich auch mit höherklassigen Vereinen auf Augenhöhe bewegen zu können. Resultate, die Mut machen, das Selbstvertrauen stärken und nach Stetes Überzeugung vor allem eines gezeigt haben: »Taktisch können wir auf alle Eventualitäten umgehend reagieren.«

Im Übrigen setzt der 50-jährige B-Lizenz-Inhaber und Regionalauswahl-Co-Trainer, der beim Gruppenliga-Aufsteiger ins dritte Jahr geht, auf mannschaftliche Geschlossenheit: »Stars gibt’s bei uns nicht. Alle ziehen an einem Strang.

« Gleichwohl attestiert Karl-Heinz Stete zwei Spielern besondere Fähigkeiten: »Serge Mouzong ist in der Innenverteidigung ebenso unersetzlich wie Admir Pllana auf der Sechserposition.« Beide hätten in der vergangenen Saison Überragendes geleistet: »Nichts spricht dagegen, dass es ab diesem Wochenende, das uns mit dem Duell gegen den Lokalrivalen VfB Friedberg einen Hammerauftakt beschert, trotz der sportlich anspruchsvolleren Umgebung genauso sein wird.«



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