24. Februar 2019, 22:38 Uhr

Fauerbach tritt weiter auf der Stelle

24. Februar 2019, 22:38 Uhr
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Von Marcus Dippel

Auch nach der Winterpause nichts Neues vom FC Olympia Fauerbach – zumindest ergebnistechnisch! Das Team des neuen Trainers Virginio Bazzoli verlor am Sonntagnachmittag unglücklich mit 2:3 (1:1) gegen das Spitzenteam aus Seckbach und konnte somit nicht an die guten Ergebniise aus der Vorbereitung anknüpfen. »Wir haben uns auf dem tiefen Rasenplatz sehr schwer getan. Ein gutes und flaches Kombinationsspiel war entgegen der Vorbereitungsspiele auf Kunstrasen nicht möglich«, lautete ein Erklärungsansatz von FCO-Pressesprecher Jürgen Güssgen.

Die Begegnung begann mit einem Seckbacher Ausrufezeichen, als Alen Kotarac mit einem Dropkick aus 20 Metern am hervorragend reagierenden Jens Michalak im Fauerbacher Kasten scheiterte (2.). Zehn Minuten später parierte Gästetorwart Mark Lüdtke zunächst gegen FCO-Goalgetter Andreas Baufeldt, den Nachschuss setzte der Routinier allerdings zum 1:0 in die Maschen (12.). Die Freude der Hausherren währte jedoch nicht lange. Die FCO-Defensive wurde durch einen simplen Diagonalball der Gäste ausgehebelt, was der aufgerückte Florian Brenner prompt mit dem Ausgleichstreffer bestrafte (17.). Danach war Kampf auf dem Fauerbacher Elachfeld Trumpf. »Nahezu alles spielte sich im Mittelfeld ab, die Partie war hart umkämpft und von etlichen Nickligkeiten geprägt«, sagte Güssgen.

Knifflige Szene im Strafraum

Seckbachs Milad Wardak nutzte Mitte der zweiten Spielhälfte eine Unkonzentriertheit von Fauerbachs Alexander Sarkisjan konsequent aus und brachte die Gäste mit 1:2 in Front (63.). Seckbach stand nun tief und suchte durch Konter die Entscheidung. Auf Fauerbacher Seite hatte man nach einem Luftkampf zwischen Seckbachs Keeper Lüdtke und Ignat Chekmazov einen Strafstoß gesehen: »Der Torwart traf unseren Spieler mit der Faust klar am Kopf – für mich ein glasklarer Elfmeter«, monierte Güssgen hinterher.

Auf der Gegenseite erhöhte Manuel May nach einem Duell mit Michael Walther aus spitzem Winkel auf 1:3 (80.). Cristian Bodea konnte nur noch auf 2:3 verkürzen, als seine Freistoßflanke aus halbrechter Position an Freund und Feind vorbei ins Seckbacher Netz flog (90.).

Nicht mehr ins Gewicht fiel der Platzverweis für Tim Botschek nach einer angeblichen Tätlichkeit. »Für mich war das ein normaler Zusammenprall«, schilderte Güssgen seine Sicht der Dinge, wobei er insgesamt ein Unentschieden als gerechteres Resultat angesehen hätte.

FC Olympia Fauerbach: Michalak – Chekmazov, Muntean, Botschek, Sarkisjan (78. Unverzagt) – Ürün, Walther, Hartmann (19./Mies/84. Clement), Bodea – Wischtak, Baufeldt

FG Seckbach: Lüdtke, Brenner, Münzel (60. Sawo), Fustero, Tschakert, Milad Wardak, Ali Wardak (84. Tsuchiya), May, Kotarac, Hendrik Horvatinovic, Iizuka (78. Scheitza)

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (12.) Baufeldt, 1:1 (17.) Brenner, 1:2 (63.) Milad Wardak, 1:3 (80.) May, 2:3 (88.) Bodea. – Schiedsrichter: Florian Tesch. – Rot: Botschek (90.+1/FCO/Tätlichkeit). – Zuschauer: 100.



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