19. August 2018, 22:13 Uhr

Football

Elffers hat alles im Griff

19. August 2018, 22:13 Uhr

Kaum war er da, war er wieder weg. Andrew Elffers hatte noch eine nicht ganz unwichtige Sache zu erledigen, und so düste der Anfang Juni nachverpflichtete Quarterback von Football-Erstligist Frankfurt Universe nach nur zwei Spielen für seinen neuen Arbeitgeber wieder zurück in die kalifornische Heimat. Dort wartete seine Verlobte Allison auf ihn, der er am 23. Juni das Ja-Wort gab. Die Vermählung war von langer Hand geplant gewesen, der kurzfristige Umzug nach Deutschland weniger. Doch Elffers bekam alles unter einen Hut. Pünktlich zum nächsten Pflichtspiel Anfang Juli in Kempten war der Spielmacher, samt Gattin, zurück in Deutschland.

Trotz der hektischen Anfangswochen hat sich Elffers schnell zurechtgefunden, in Frankfurt. Das war auch am Sonntagnachmittag beim 38:7 (17:0)-Heimerfolg gegen die Kirchdorf Wildcats zu sehen, wo er als Anführer der Offensive erneute eine gute Figur abgab und zwei Touchdownpässe beisteuerte.

In der Mainmetropole hat Elffers, der als Ersatz für den verletzten Steve Cluley (Kreuzbandriss) kam, schnell unter Beweis gestellt, weshalb ihn im Frühjahr auch mehrere NFL-Teams unter die Lupe genommen hatten. Seine Pässe sind präzise, seine Füße beweglich. In sechs Spielen gelangen ihm 14 Touchdowns. »Er ist ein guter Junge und ein harter Arbeiter«, sagt Universe-Headcoach Brian Caler über seinen Ballverteiler. »

Vor allem mit dem britischen Wide Receiver Timothy Thomas scheint Elffers eine gute Verbindung aufgebaut zu haben. Immer wieder sucht der Quarterback den Mann mit der Nummer 13 – oftmals mit Erfolg. Elffers auf Thomas, diese Strategie führte auch am Sonntag vor 1409 Zuschauern zweimal auf direktem Weg in die Kirchdorfer Endzone (14., 27.). »Er läuft tolle Routen, ist ein großartiger Receiver«, sagt der Passgeber über seinen Lieblings-Passempfänger. Die weiteren Touchdowns erzielten die Runningbacks Justin Rodney (23., 34.) und Andreas Betza (39.), hinzu kam ein Fieldgoal von Kicker Marius Duis (9.). Durch den Sieg ist den Hessen der zweite Platz in der GFL-Süd, der im Playoff-Viertelfinale Heimrecht garantiert, nur noch theoretisch zu nehmen.

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