19. April 2018, 21:37 Uhr

Ein Wochenende des Willens

19. April 2018, 21:37 Uhr

Doppelter Einsatz für die Frankfurt Skyliners am Wochenende: Zunächst muss das Team am heutigen Freitag (19 Uhr, live bei www.telekomsport.de) zu den Eisbären nach Bremerhaven, ehe am Sonntag (17.30 Uhr) in der heimischen Fraport-Arena das Heimspiel gegen den amtierenden deutschen Meister von Brose Baskets Bamberg auf dem Programm steht.

»Nach einem Spiel wie gegen München gibt es zwei Arten damit zu umzugehen. Die eine ist, dass man sich selbst bemitleidet und in Selbstzweifel auf der Stelle verharrt. Die andere ist, dass man durch so eine Niederlage mentale Stärke aufbaut und einen Schritt nach vorne macht. Das ist, was wir tun und als Team erreichen müssen«, sagt Headcoach Gordon Herbert vor den beiden Partien, die richtungsweisend im Kampf um die Playoffplätze sein könnten.

Im Gegensatz dazu stecken die Eisbären aus Bremerhaven mittendrin im Rennen um den Klassenverbleib. Derzeit auf Rang 16 liegend haben sie einen Sieg mehr als die auf einem Abstiegsplatz stehenden Rockets aus Erfurt. Zuletzt musste das Team von Trainer Arne Woltmann drei knappe und umkämpfte Niederlagen einstecken. Der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Norddeutschen ist Aufbauspieler Jordan Hulls. Er erspielte bislang 14,9 Punkte und 4,1 Assists pro Partie. Vor allem seine Wurfquote von der Dreipunktelinie weist ihn als exzellenten Schützen aus (48.2 Prozent bei 4,7 Versuchen). Fast genauso gefährlich von draußen ist Johnny Berhanemeskel, der mit 13,8 Punkten zweitbester Korbjäger des Teams ist und eine Quote von 39,1 Prozent von der Dreierlinie aufweist. »Das Spiel in Bremerhaven wird kein leichtes werden, denn sie kämpfen darum in der Liga zu bleiben und wir kämpfen für den Playoff-Platz«, weiß auch Coach Herbert.

Herbert hadert mit Spielplan

Die Brose Baskets aus Bamberg kommen nach dem Trainerwechsel von Andrea Trinchieri unter dessen Nachfolger Luca Banchi zum Saisonendspurt wieder in guter Form. Auf dem siebten Platz stehen sie einen Rang vor den Skyliners und kommen mit dem Rückenwind von vier Siegen in Folge nach Frankfurt. Besonders der NBA-erfahrene Dorell Wright zeigt in dieser Saison seine Klasse – Er holt im Schnitt 13,4 Punkte, bärenstarke 45.8 Prozent Quote von der Dreipunktelinie sowie 5,7 Rebounds. »Das Spiel wird mehr eine Frage des Willens und der Energie, denn eine richtige Vorbereitung ist kaum möglich«, sagt Herbert, der auch mit dem Spielplan hadert: »Es ist die nächsten beiden Wochenenden extrem schwer, denn wir haben an den Freitagen die beiden längsten Auswärtsreisen vor uns und am Sonntag dann schwere Heimspiele. Leider können Phil Scrubb und Jonas Wohlfarth-Bottermann zurzeit nicht jeden Tag trainieren, da wir ihre Trainingsintensität sehr genau dosieren müssen. Auch Tai Webster hatte ein paar muskuläre Probleme. Aber alle anderen sind soweit fit und wir hatten gute Trainingseinheiten.«

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