27. Oktober 2018, 12:00 Uhr

Handball-Landesliga

Ein Duell der Gegensätze

Im Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Landesliga Mitte fordern die Verfolger aus Breckenheim und Eppstein am siebten Spieltag das Führungsduo aus Linden und Petterweil heraus. Während der Ligaprimus aus Linden am Sonntag ab 17 Uhr in eigener Halle den Tabellenfünften aus Eppstein empfängt, gibt der Rangzweite aus Petterweil seine Visitenkarte zeitgleich beim Tabellenvierten aus Breckenheim ab. Zumindest auf dem Papier hat die TG Friedberg mit dem Gastspiel in Goldstein heute Abend ab 19 Uhr eine leichtere Aufgabe zu lösen. TGF-Coach Sven Daxer will sich von der derzeitigen Tabellensituation jedoch nicht täuschen lassen und warnt seine Mannschaft vor dem Mitaufsteiger. Im Tabellenmittelfeld empfängt derweil der TSV Griedel ab 19.30 Uhr den TSV Lang-Göns.
27. Oktober 2018, 12:00 Uhr
Benedikt Ploner und die TG Friedberg sind heute bei Mitaufsteiger HSG Goldstein/Schwanheim in der Favoritenrolle. (Foto: Nici Merz)

Im Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Landesliga Mitte fordern die Verfolger aus Breckenheim und Eppstein am siebten Spieltag das Führungsduo aus Linden und Petterweil heraus. Während der Ligaprimus aus Linden am Sonntag ab 17 Uhr in eigener Halle den Tabellenfünften aus Eppstein empfängt, gibt der Rangzweite aus Petterweil seine Visitenkarte zeitgleich beim Tabellenvierten aus Breckenheim ab. Zumindest auf dem Papier hat die TG Friedberg mit dem Gastspiel in Goldstein heute Abend ab 19 Uhr eine leichtere Aufgabe zu lösen. TGF-Coach Sven Daxer will sich von der derzeitigen Tabellensituation jedoch nicht täuschen lassen und warnt seine Mannschaft vor dem Mitaufsteiger. Im Tabellenmittelfeld empfängt derweil der TSV Griedel ab 19.30 Uhr den TSV Lang-Göns.

HSG Goldstein/Schwanheim – TG Friedberg (Sa, 19 Uhr / Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt-Goldstein): Gegensätzlicher könnte die Ausgangslage für die beiden Aufsteiger vor dem direkten Duell am heutigen Abend nicht sein. Während sich die Kreisstädter nach dem jüngsten Auswärtserfolg bei der HSG Wettenberg II mit nun 9:3 Punkten aus ihren bisherigen sechs Saisonpartien im oberen Tabellendrittel festgesetzt haben, stehen die Hausherren mit mageren 3:9 Zählern auf dem vorletzten Rang. Einem Sieg gegen die TSG Oberursel und einem Unentschieden gegen den TSV Lang-Göns stehen vier Niederlagen gegen Heuchelheim, Lollar/Ruttershausen, Eppstein und Petterweil gegenüber. »Von der derzeitigen Tabellensituation lassen wir uns allerdings nicht täuschen. In Goldstein erwartet uns eine schwere Auswärtshürde, das ist uns bewusst. Die Gastgeber haben in der Vorsaison den Direktaufstieg geschafft, während wir den Umweg über die Relegation nehmen mussten. Vor allem in eigener Halle haben sie im bisherigen Saisonverlauf überzeugt, aber auch in der Fremde nur knapp verloren. Wir werden über die gesamte Spieldauer alles in die Waagschale werfen müssen, um dort zu bestehen«, ist TGF-Coach Sven Daxer überzeugt. Personell ist der Friedberger Übungsleiter zum Improvisieren gezwungen, da Jöran Mahr und Ole Reeb verletzungsbedingt auf der Ausfallliste stehen.

TSV Griedel – TSV Lang-Göns (Sa, 19.30 Uhr / Sporthalle Butzbach): Die Gäste aus Langgöns belegen mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 6:6 Zählern derzeit den siebten Tabellenplatz in der Landesliga Mitte, wobei der Heimsieg gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Breckenheim und der Auswärtserfolg in Holzheim zu den Höhepunkten im bisherigen Saisonverlauf gehören. »Wir sind also gewarnt. Nach langer Verletzungspause steht der wurfgewaltige Robin Jänicke wieder im Langgönser Kader. Die Mannschaft ist eingespielt, verfügt über Akteure mit großer individueller Klasse und wird auch in diesem Jahr wieder zu den Spitzenmannschaften der Liga gehören«, ist Griedels Teammanager Jürgen Weiß überzeugt.

Neben Jänicke haben die Gäste mit Stefan Lang, Nils Tietböhl und Sascha Weigel weitere wurfgewaltige Akteure in ihren Reihen. Auch mit den Spielmachern Patrick Engel, Rene Funke und Dennis Hopp sowie Philipp Engel, Moritz Ceh, Robin Zapf und Christopher Jänicke auf den Außenpositionen kann Trainer Michael Razen enorme Qualität auf das Parkett bringen. »Auch deshalb sind die Gäste in der Favoritenrolle. Nach eigener Aussage wollen sie bis zum Saisonende um den Aufstieg mitspielen. Für uns geht es dagegen darum, unsere Negativserie von drei Niederlagen in den bisherigen drei Heimspielen zu beenden und endlich einmal zwei Punkte vor eigenem Publikum zu verbuchen«, fordert Weiß. Mit Ausnahme von Frederic Noll können die Griedeler Trainer Dirk Schwellnus und Artis Jansons dabei auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.

TV Breckenheim – TV Petterweil (So, 17 Uhr / Sport- und Kulturhalle Wiesbaden-Breckenheim): »Mit der hohen Auswärtshürde in Breckenheim, der Heimpartie gegen Holzheim und dem Gastspiel beim Aufstiegsfavoriten aus Linden werden wir in den kommenden Wochen aufgezeigt bekommen, wo wir uns in der Tabelle einzuordnen haben. Mit einem solch erfolgreichen Saisonstart war aus unserer Sicht im Vorfeld nicht zu rechnen. Umso mehr freuen wir uns auf das Duell mit dem Tabellenvierten, das somit ein echtes Topspiel ist«, erklärt TVP-Coach Martin Peschke, dessen Team nach vier Siegen in Serie mit 10:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert. »Die Breckenheimer haben genau wie wir eine junge Mannschaft, die über die Dynamik ins Spiel kommt. Dominant ist dabei die Rückraumreihe mit Berkant Bengil, Daniel Manns und Timo Mrowietz sowie Timo Treber auf Linksaußen, der mit seiner Schnelligkeit dem Breckenheimer Spiel seinen Stempel aufdrückt. Wenn man bedenkt, dass mit Yannick Mrowietz der Toptorschütze der letzten Jahre noch verletzt ist, sieht man welche Qualität die Mannschaft besitzt«, warnt Peschke. »In meinen Augen gehören sie am Saisonende auf einen der ersten drei Plätze.« Der letzte Sieg der Gelb-Schwarzen im Wiesbadener Stadtteil ist bereits fünf Jahre her. »Das unterstreicht die Favoritenrolle der Hausherren«, erklärt Peschke, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

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