13. Januar 2017, 22:45 Uhr

Diese Woche

Der EC Bad Nauheim hat reagiert. Spät! Zu spät? Oder noch rechtzeitig? Mit der Verpflichtung von Steve Slaton und Charlie Sarault, der Vertragsverlängerung von Ales Kranjc und der Freigabe von Juuso Rajala, dessen Qualitäten in einer erfolgreichen Mannschaft effektiver zum Ausdruck kommen, haben sich die Roten Teufel in dieser Woche sportlich sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar personell verändert. Mit Erfahrung und Stabilität für die Defensive, mit taktischer Disziplin für die Offensive und mit personeller Flexibilität für den Trainer – zugleich mit Weitblick auf eine mögliche Abstiegsrunde. Ein von den Zuschauern wohlwollend aufgenommener Nebeneffekt: Gleich beide Neuzugänge sind nordamerikanischer Herkunft und stehen mutmaßlich für die Tugenden, die Bad Nauheim über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg geprägt hatten, die von vielen in der ersten Saisonhälfte aber vermisst worden waren. Eine Baustelle bleibt allerdings noch: die Absicherung auf der Torwartposition. Die Roten Teufel werden es sich nicht leisten und verantworten können, im Falle eines Falles mit einem 17-Jährigen, der bislang ohne eine Minute DEL 2-Erfahrung ist, auf der Ersatzbank in die entscheidenden Spiele zu gehen.
13. Januar 2017, 22:45 Uhr

Der EC Bad Nauheim hat reagiert. Spät! Zu spät? Oder noch rechtzeitig? Mit der Verpflichtung von Steve Slaton und Charlie Sarault, der Vertragsverlängerung von Ales Kranjc und der Freigabe von Juuso Rajala, dessen Qualitäten in einer erfolgreichen Mannschaft effektiver zum Ausdruck kommen, haben sich die Roten Teufel in dieser Woche sportlich sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar personell verändert. Mit Erfahrung und Stabilität für die Defensive, mit taktischer Disziplin für die Offensive und mit personeller Flexibilität für den Trainer – zugleich mit Weitblick auf eine mögliche Abstiegsrunde. Ein von den Zuschauern wohlwollend aufgenommener Nebeneffekt: Gleich beide Neuzugänge sind nordamerikanischer Herkunft und stehen mutmaßlich für die Tugenden, die Bad Nauheim über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg geprägt hatten, die von vielen in der ersten Saisonhälfte aber vermisst worden waren. Eine Baustelle bleibt allerdings noch: die Absicherung auf der Torwartposition. Die Roten Teufel werden es sich nicht leisten und verantworten können, im Falle eines Falles mit einem 17-Jährigen, der bislang ohne eine Minute DEL 2-Erfahrung ist, auf der Ersatzbank in die entscheidenden Spiele zu gehen.

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Entscheidungen fallen morgen im Futsal. In Echzell und Friedberg werden die Vorrundengruppen der Hallenkreismeisterschaften abgeschlossen, acht Tickets für die Zwischenrunde am 28. Januar in Karben werden vergeben. Die Ansetzung der Spiele in den Gruppen fünf bis acht an einem Sonntagmittag ab 12 Uhr ist aber sicherlich eine Modifizierung wert. Wer – außer den Spielern selbst – kommt denn zu dieser Zeit bereits in die Sporthalle? Diese dürfte sich erst nachmittags füllen, wenn ein (Groß-)teil der fünfstündigen Veranstaltung schon gelaufen ist. Gerade jetzt, in der bundesliga-fußballlosen Zeit, hätte eine Samstagnachmittagveranstaltung wohl eine höhere Anziehungskraft und würde zur After-Turnier-Party am Abend einladen. Inwiefern, auch angesichts der Interessen anderer Sportler, Hallenkapazitäten überhaupt zur Verfügung stehen, steht auf einem anderen Blatt.

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In der Deutschen Eishockey-Liga erfahren die Vereine seit Jahresbeginn erst am Spieltag selbst, welche Unparteiischen ihr Spiel leiten werden. Das geht aus der Anti-Manipulationsordnung hervor. Ja, die gibt es – ganz offenbar. Zugleich ist dies auch die bislang einzige Info aus und zu diesem Papier. Was dahintersteckt, ob es Manipulationsversuche gegen Schiedsrichter gegeben hat und ob auch Spieler unter Verdacht gestellt und reglementiert werden müssen – all diese Fragen bleiben offen. In der Fußball- und auch der Handball-Bundesliga sind – ebenso wie in der DEL 2 – die Infos, wer wann und wo pfeift jedermann Tage im Voraus frei zugänglich.

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Das Teilnehmerfeld ist groß - und die Aufregung ebenso. Die Fußball-XXL-WM mit 48 Nationen hat in dieser Woche gerade in Europa für Empörung gesorgt. Langeweile sei programmiert. Den Titelkämpfen drohe eine Verwässerung, wenn Fußball-Amateure auf millionenschwere Profis treffen. Die FIFA habe im Sinne des Geldes und der Macht, aber nicht im Sinne des Sportes entschieden, empören sich die Kritiker. Einen Tag später hat in Frankreich die Handball-WM begonnen; mit 24 Nationen, wie schon zuletzt. Finanziell spielen Groß und Klein hier in anderen Ligen als die Fußballer. Ob eine WM aber Ergebnisse wie ein 16:31 von Brasilien gegen Frankreich oder ein 25:42 von Angola gegen Slowenien braucht, steht auf einem anderen Blatt.

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