17. August 2018, 20:31 Uhr

500 Gäste beim 50-jährigen DJ-Jubiläum von Weckmann

17. August 2018, 20:31 Uhr

Er legte los wie im August 1968 mit der Erkennungsmelodie »Peter Gun« von Duane Eddy – und gleich war sie wieder da, die gute, alte Zeit. »Es ist 20.33 Uhr. Hallo Gambach.« Rolf Weckmann war gleich in seinem Element, wünschte viel Spaß durch eine »musikalische Reise von 50 Jahren« beim Benefiz-Event zugunsten krebskranker Kinder der Stiftung »Bärenherz«. Weckmann kennt im Handballbezirk Gießen (fast) jeder. Vor allem durch seine Tätigkeiten als Torwart-Trainer.

Und sie kamen alle an die Reihe – die Klassiker der Musikszene aus einem halben Jahrhundert. Weckmann freute sich vor allem, dass so viele Freunde und Weggefährten gekommen waren. Darunter seine ersten Trainer Klaus-Dieter Fay und Fritzkarl Dannwolf wie auch Torwart-Ikone Zdenko Kovacs. »Money, money« von 1969 fehlte ebenso wenig wie Peter Maffays »Ich wollte nie erwachsen sein«. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Ober-Hörgerner Verein »Freundeskreis De Gadde 2013«. Live-Auftritte wurden von den »Ewerschgieser Hoinkmännern«, den »Magic Colours« und Gittarist Manfred Kremers präsentiert.

In den letzten 30 Jahren als DJ hatte Weckmann mit »Rhapsody in White« vom »Love Unlimited Orchestra« (Barry White) eine neue Erkennungsmelodie. Weckmann bedankte sich bei allen Helfern: »Ich bin einfach nur überglücklich, wenn ich die vielen zufriedenen Menschen quer durch alle Generationen sehe und wie wunderbar sich Freunde und Bekannte im Vorfeld und heute ehrenamtlich engagieren«, zeigte sich der 66-jährige Weckmann ergriffen. Handballerinnen der Frauenmannschaften der HSG Wettertal kümmerten sich um die Sektbar. Weitere Helfer kamen den Reihen der Vereine in Griedel, Münzenberg, Gambach, Kleenheim und Langgöns.

Dann kam sie wieder durch – die Reminiszenz an die ersten DJ-Jahre. »Wann spielt der Kerl endlich langsame Stücke, sodass wir beim Tanzen schmusen können«, stellte Weckmann die rhetorische Frage an sich selbst. Er begann mit dem Hammer-Hit von Tommy James and the Shondells »Crimson and Clover«. Als George Mc Crays »The Huzzle« aus dem Jahre 1974 ertönte, war auf der Tanzfläche einiges los. Im zweiten Block thematisierte Weckmann das Ende der 70er Jahre mit den Bee Gees und Barry White, ehe es musikalisch in die 80er Jahre ging mit der Deutschen Welle und deutschen Liedern. Aber auch Rock-Klassiker von Jethro Tull oder Led Zeppelin fehlten nicht.

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