25. Oktober 2021, 21:12 Uhr

Wiedersehen mit Finja Schaake

25. Oktober 2021, 21:12 Uhr
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Von Lukas Becker
Die Grünbergerin Finja Schaake (M.) kommt mit dem Bundesligisten Hannover Luchse am Mittwochabend zum Pokalspiel in ihre Heimatstadt. FOTO: IMAGO

Einen Topgegner empfangen die Basketballerinnen der Bender Baskets Grünberg am Mittwochabend um 20 Uhr in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule in Grünberg, wenn die TK Hannover Luchse zum Pokalspiel nach Mittelhessen reisen. Hannover ist als Erstligist der klare Favorit in diesem 1/16-Finale und kommt mit dem Rückenwind eines guten Saisonstartes nach Grünberg. Fünf ihrer ersten sechs Begegnungen konnten die Luchse für sich entscheiden und sind somit eine absolute Herkulesaufgabe für die jungen Grünbergerinnen. Diese haben zuletzt jedoch in Bochum einen Sieg des Willens eingefahren und nach drei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur gefunden.

»Wir freuen uns auf diese große Spiel und die Herausforderung, uns mit solch guten Spielerinnen messen zu können. Aber man muss auch so ehrlich sein und sagen, dass wir vermutlich keine Chance haben werden. Wir sind eine so junge Mannschaft, und Hannover ist eines der besten Teams Deutschlands«, blickt der in Bochum noch erkrankt fehlende Trainer Rene Spandauw auf diese Partie mit dem eine Liga höher spielenden Kontrahenten. Besonders im Mittelpunkt wird die Hannoveranerin Finja Schaake stehen, die das Basketballspielen in Grünberg erlernt hat und lange Jahre für Grünberg und Marburg aktiv war, ehe sie 2020 an die Leine wechselte. »Es ist sehr schön, dass Finja durch dieses Pokalspiel noch einmal in Grünberg auflaufen wird«, blickt Spandauw mit Vorfreude auf das Wiedersehen.

Neben der Einsatzfähigkeit des Coaches steht auch hinter der Spielfähigkeit von Klara Römer noch ein Fragezeichen, die in Bochum ebenfalls erkrankt passen musste. Hannover zeichnet sich in der Bundesliga durch eine starke Verteidigung aus und wird den Mittelhessinnen das Leben schwer machen.

Trainer schwärmt von Tarasava

Offensiv verfügen sie über viel individuelle Klasse. Insbesondere Aliaksandra Tarasava ist dort zu nennen, die 15,4 Punkte pro Spiel auflegt und über eine hohe Spielintelligenz verfügt. Auch Spandauw kennt die Weißrussin noch aus gemeinsamen Zeiten: »Wir stehen noch immer in Kontakt und sie ist eine der besten Spielerinnen, die ich jemals trainiert habe. Sie ist auf jeden Fall eine Spielerin, für die die Leute in die Hallen gehen, um sie spielen zu sehen.«

Es verspricht also ein spektakulärer Basketballabend in Grünberg zu werden, bei dem der Ausgang auf dem Papier schon festzustehen scheint - doch das muss im Sport nicht immer etwas heißen. Und auch Spandauw blickt diesbezüglich schon einmal augenzwinkernd in die Zukunft: »Sollte uns die Sensation gelingen, würden wir in der nächsten Runde gegen Marburg spielen - und die würden wir dann natürlich schlagen!«



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