28. September 2021, 18:57 Uhr

Rad

Weil in Innsbruck auf Platz drei

28. September 2021, 18:57 Uhr
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Von Klaus Waldschmidt
Marcel Weil in Innsbruck. BF

Einmal mehr kann der AMC Rodheim-Bieber auf einen Erfolg beim Enduro one in Innsbruck stolz sein: Der Biebertaler Marcel Weil fuhr beim Enduro one in Innsbruck in der Kategorie »Super Master« auf Platz drei vor. Weiter waren für den AMC Rodheim- Bieber am Start: Oliver Wüsten (9. Rang Super Master), Justus Wüsten (47. Platz Junioren), Jochen Leeder (ausgefallen) und Karl Philipp Leeder (5. Rang Wildchilds).

Das Rennen fand unter besten Witterungsbedingungen im Bikepark Innsbruck unter anderem auf der »MTB World- Cup Downhillstrecke« statt. Die Event Arial befand sich an der Talstation der Mutteralm-Bahn. Rund 300 Teilnehmer waren vor Ort.

Am Samstag fand das Training statt. Hier konnten drei der sechs extrem technischen und sehr fordernden Stages trainiert werden. Im Anschluss am Samstagabend war der Auftakt mit einem Prolog auf der Stage 6 an der Reihe. Hier wurde eine erste Standortbestimmung vorgenommen sowie die Startreihenfolge für den Sonntagmorgen festgelegt. Bereits im Prolog zeichnete sich ab, dass die lokale Konkurrenz schwer zu schlagen sein wird, was nicht zuletzt der detaillierten Streckenkenntnissen der Österreicher geschuldet war. Hier konnte Marcel Weil (AMC Rodheim-Bieber) jedoch als bester Deutscher unter der Konkurrenz aus Österreicher, Schweizer und Niederländer den dritten Platz verbuchen, und dies mit nur drei Sekunden Rückstand auf den zweiten Rang.

Also gute Voraussetzungen für den langen Rennsonntag. Allerdings zeichnete sich am Sonntag schon nach den ersten beiden Etappen ab, was zu vermuten war: Weil verlor auf den beiden Stages, »die ich ›blind‹ fahren musste, da sie am Vortag nicht trainiert werden durften, so viel Zeit auf die beiden vor mir liegenden Österreicher«, dass er sich letztlich mit dem dritten Platz zufriedengeben musste. Dennoch konnte er unter den gegebenen Bedingungen mit dem Ergebnis zufrieden sein. »Ich war auch sehr froh, gesund wieder nach Hause zu kommen, da die Strecken schon in einer komplett anderen Liga sind wie das, was wir von unseren Mittelgebirgen kennen«, urteilte Weil.



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