14. Oktober 2021, 12:38 Uhr

Kickboxen

Voller Motivation zur WM

Der Lollarer Kickboxer Cesur Elen rechnet sich bei der Weltmeisterschaft in Jesolo/Italien gute Chancen aus.
14. Oktober 2021, 12:38 Uhr
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Voll fokussiert, wie hier beim Weltcup in Ungarn in diesem Sommer, will der Staufenberger Cesur Elen auch bei der WM in Italien an den Start gehen. FOTO:BF

Die Kickbox-Weltmeisterschaft der Elite und Masters steigt vom 15. bis zum 24. Oktober in Jesolo/Italien. Mit dabei ist der 21 Jahre alte Cesur Elen aus Lollar, der in der ›Phoenix Fight Academy Pohlheim‹ trainiert und seit 2018 auch für die deutsche Nationalmannschaft kämpft. Bei der WM wird er in der 74-kg-Klasse im Kick Light antreten. Im Interview verrät er, was er sich von der Weltmeisterschaft erhofft, wie er zum Kickboxen kam und was seine Ambitionen als Jugendtrainer sind.

Herr Elen, Sie haben auf Hessenebene und auch auf Landesebene schon alles gewonnen. Was nehmen Sie sich nun für die WM in Italien vor?

Mein Ziel ist es ganz klar, die Weltmeisterschaft in Italien zu gewinnen. Da ich bei den Worldcups schon gegen die Topjungs gekämpft und auch gesehen habe, wie die drauf sind, weiß ich ungefähr, was mich bei den Titelkämpfen erwartet. Ich denke, ich brauche mich da vor niemandem zu verstecken.

Wie sind Sie zum Kickboxen gekommen?

Das kam über meine ältere Schwester zustande. Ich habe bis 2013 immer Fußball gespielt. Aber das hat mir dann nicht mehr gereicht. Also habe ich im November 2013 mit dem Kickboxen angefangen. Der Trainer hat dann in mir großes Potenzial gesehen und ich wollte an Wettkämpfen teilnehmen. 2015 habe ich mein erstes Turnier bestritten. Aber wenn ich die anderen Jungs ansehe, die alle schon mit vier oder fünf Jahren angefangen haben, bin ich sozusagen schon ein absoluter Spätzünder.

Sie sind zudem als Jugendtrainer tätig. Was ist das Wichtigste, was sie den Kindern und Jugendlichen beibringen wollen?

Das Wichtigste für mich, sowohl im Leben als auch auf der Kampffläche ist, dass es immer mal Höhen und Tiefen gibt und das man auch mal verlieren kann. Das möchte ich den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben. Aber auch, dass sie selbstbewusst und aufrecht durchs Leben und ihren Alltag gehen sollen und sich vor nichts zu verstecken brauchen.

Haben sie bestimmte Vorbilder?

Seit ich klein bin, ist Cristiano Ronaldo mein Vorbild. Sein sportlicher Ehrgeiz, wie er sich tagtäglich motiviert und hungrig nach Titel ist, geben mir immer wieder sehr viel Energie.



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