31. Oktober 2021, 22:05 Uhr

Sonderlob für Moos

31. Oktober 2021, 22:05 Uhr
GRM
Nicht zu stoppen beim 53:50-Sieg der Wieseckerinnen gegen Frankfurt - TSG-Brettspielerin Abigail Steller Andrews. FOTO: NAL

Die Erfolgsserie der TSG Wieseck in der Basketball-Regionalliga Südwest hält an. Vor heimischem Publikum bezwang das Team von Coach Florian Quapil Eintracht Frankfurt knapp mit 53:50 (30:22) und feierte so den zweiten Sieg in Serie. »Es war von beiden Seiten kein offensives Feuerwerk. Am Ende haben die Mädels genau das umgesetzt, was wir von der Seitenlinie vorgegeben haben, und sich so den Sieg erkämpft«, bilanzierte Quapil.

Zu Beginn der Partie hatten die TSG-Damen Schwierigkeiten mit der physischen Spielweise der Gäste und lagen zwischenzeitlich mit 3:8 hinten, ehe sie sich ab der sechsten Minute fingen und schließlich zur Viertelpause mit 14:11 führten. Im zweiten Durchgang lief es ähnlich: Zwar holte die TSG einige Steals, aber aus dem Setplay heraus gelang zu wenig. Wie im ersten Viertel war es allerdings der Schlussspurt, in dem Quapils Team glänzte: 16 Punkte in den zweiten fünf Minuten sorgten schließlich für eine Acht-Punkte-Führung zur Halbzeit (30:22).

Nach dem Seitenwechsel blieb die TSG zunächst am Drücker, ehe sich die Eintracht herankämpfte: Dies lag vor allem an Monika Crnjak (16 Punkte), die in dieser Phase aufdrehte. Akosua Ahmed, die in den ersten beiden Spielen jeweils über 20 Punkte erzielt hatte, gelang hingegen nur ein einziger Zähler.

Wofür vor allem Emely Moos verantwortlich zeichnete. »Emely hat das einfach geil gemacht. Sie hat ihre Gegenspielerin konsequent gestört und so aus dem Konzept gebracht«, lobte Coach Quapil seine Spielerin. Da Carmen Greinke kurz vor der Sirene noch einen Buzzerbeater für die TSG versenken konnte, ging das dritte Viertel nur knapp mit 10:12 an die Gäste aus Frankfurt (40:34, 30.). Dennoch hatten die Eintracht-Damen nun das Momentum auf ihrer Seite und nutzten die Defensivprobleme der Wieseckerinnen, um ihrerseits in Führung zu gehen (42:46, 35.).

Infolgedessen bat Quapil seine Mädels zur Auszeit, aus der sie deutlich stärker hervorkamen: Angeführt von Katharina Quapil, die sechs ihrer insgesamt 15 Punkte in der Crunchtime erzielte, legte die TSG einen 11:4-Lauf hin und entschied so in einer hektischen Schlussphase das Spiel für sich.

Durch diesen Sieg hat Wieseck nun eine ausgeglichene Bilanz (2-2) und kletterte auf Platz sechs in der Tabelle. Am nächsten Sonntag (14 Uhr) gastiert die TSG bei der bislang ungeschlagenen HTG Bad Homburg II.

TSG Wieseck: Quapil (15, 1 Dreier), Andrews (11). Bitter (9/1), Maitra (6), Gohlke (5), Greinke (4), Moos (3), Bubel.



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