Lokalsport

Mandler: »Freue mich mega auf die Arbeit«

Mit Lutz Mandler hat im Zuge der Trainerrochade bei den Gießen 46ers ein alter Bekannter das Amt bei den Rackelos in der Pro B übernommen. Er erwartet ein offenes Match gegen Coburg.
18. Dezember 2020, 16:00 Uhr
Sebastian Kilsbach
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Lutz Mandler ist als Trainer zurück bei den Gießen 46ers Rackelos. ARCHIVFOTO: FRIEDRICH

Während Kumpel Rolf Scholz jetzt Cheftrainer des Bundesligisten ist, kehrte Mandler zum Farmteam zurück. Die kurzfristig geplante Rückkehr sei eine Selbstverständlichkeit gewesen, erklärt der ehemalige Innenspieler und meint damit das gesamte Trainerteam, bestehend aus Ivica Piljanovic, »Co« Brandon Thomas und ihm. »Für uns war es einfach am wichtigsten, dass jemand kommt, der das Team kennt und die Arbeit von Rolf weiterführen kann«, gibt Teammanagerin Anne Leinweber Einblicke in die Geschehnisse vom Mittwoch.

Dieses Profil erfüllt Mandler spielend. Bevor er sich im Herbst zu einer Auszeit vom Basketballsport entschied, leitete er zusammen mit Scholz die Geschicke der Rackelos seit ihren Anfängen.

»Ich freue mich jetzt einfach mega auf die Arbeit. Wir wollen den Klub unterstützen und hoffen, dass die Jungs etwas mitnehmen«, erklärt der Cheftrainer. Sein Partner Pijanovic meinte: »Für mich als Gießener Junge ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich in der Situation stärker aushelfe als in den vergangenen Wochen durch die Schnittstelle zur NBBL ohnehin bereits. Ich kenne die Mannschaft, die Philosophie und freue mich, dass ich mit Lutz und Brandon das fortführen kann, was Rolf in den vergangenen Wochen auf die Strecke gebracht hat.«

Gleich zu Beginn erwartet ein dickes Brett auf das Trainer-Duo, das ebenso wie Scholz im Bundesliga-Team laut 46ers-Mitteilung eine Interimslösung ist. Gegner Coburg kommt mit zwei Siegen im Rücken als Tabellendritter in die Osthalle. Coach Valentino Lott verfügt über jede Menge Profis im Kader, die selbigem eine für ProB-Verhältnisse ungemeine Tiefe verleihen. Der BBC hat bereits neun Spiele absolviert und gehört damit zu nur einer von zwei Mannschaften im Feld, die bislang ohne Spielverlegung durch die Corona-Saison kamen. Sechs Siegen stehen dabei drei Niederlagen entgegen. Bei den Rackelos sind es nach dem jüngsten Erfolg über Bayern II vier aus sieben Begegnungen.

»Vor allem Christopher Wolf zu stoppen, wird eine Herausforderung«, warnt Mandler vor dem korbgefährlichen Kapitän der Franken. Der bullige Forward liegt in den Kategorien Punkte und Rebounds teamintern weit vorne und bildet mit dem aus Baunach gekkommenen Mateo Seric unterm Brett ein kongeniales Duo.

Verstecken wollen sich die Rackelos aber keineswegs. Übertragen wird die Partie wieder live auf dem YouTube-Kanal der Gießen 46ers.

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