20. Juni 2021, 21:38 Uhr

Lich Basketball

Lich Basketball zieht ins Finale um Regionalliga-Aufstieg ein

Finale - wir kommen! Die Licher Basketballer haben den ersten Schritt zum Aufstieg in die 1. Regionalliga gemeistert. Mit dem Gesamtsieg im Hin- und Rückspiel gegen Makkabi Frankfurt ist das Team von Trainer Viktor Klassen ins Finale eingezogen.
20. Juni 2021, 21:38 Uhr
Licher Freude über den Einzug ins Finale um den Aufstieg in die 1. Basketball-Regionalliga (v. l.): Rene Keller, Lukas Gaudermann (verdeckt), Yannik Ribbecke und Dusan Nikolic. FOTO: FRIEDRICH

Ein 80:77 im Hinspiel am Samstag in Lich und ein 90:68 am Sonntag bei Makkabi Frankfurt bescherten Lich Basketball den Einzug ins Endspiel um den Einzug in die 1. Regionalliga. Dort wartet auf die Mannschaft von Cheftrainer Viktor Klassen der VfL Bensheim. Die beiden Spiele stehen für das kommende Wochenende im gleichen Modus an (Samstag um 16 Uhr Heimspiel in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle, Sonntag in Bensheim). Für einen tollen Fan-Service sorgten Sebastian Friedrich und Markus Neufeld, die beide Partien im Livestream auf Youtube kommentierten.

Hinspiel, Lich - Makkabi Frankfurt 80:77 (41:40): Es war das erwartet zerfahrene Spiel aus Licher Sicht - die achtmonatige Ligapause war nicht spurlos an den Protagonisten vorbeigegangen. »Wir waren weit von unserem normalen Rhythmus entfernt«, konstatierte Lichs Sportdirektor Christian Knaus. Er sah einen nervösen Beginn und nach vier Minuten die ersten Licher Punkte im Jahr 2021 durch Rene Keller. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch - geprägt von vielen kleineren Fehlern. Mit einer 19:16-Führung der Gastgeber endete Viertel eins, mit 24:22 für die Gäste der zweite Durchgang. Beide Teams absolvierten weiter ein Spiel auf Augenhöhe, wobei der Start nach der Pause erneut holprig für die Licher lief. Die Frankfurter scorten immer wieder durch den ehemaligen Bundesliga-Spieler Emeka Erege, der für Ulm und Bayreuth spielte, sodass sie mit dem 58:56 ins finale Quarter gingen. Dort erzielte Lukas Gaudermann zwei wichtige Dreier. Neben Yannik Ribbecke, der gegen Erege unter dem Korb Schwerstarbeit leistete, war es Scottie Stone, der in der Crunch-Time wichtige Würfe im Korb unterbrachte. Zehn seiner 15 Punkte erzielte der US-Amerikaner innerhalb der letzten drei Spielminuten. Sehenswert war die 77:75-Führung (38.), als Till Wagner im Stile eines Quarterbacks den Ball über das ganze Feld zu Stone passte, der per Korbleger vollendete. Es blieb bis zum Ende spannend, doch die Licher fuhren den wichtigen 80:77-Sieg ein. »Wir hatten große Probleme mit unserer Trefferquote und haben sehr viele offene Würfe liegengelassen. Wir brauchen für das Sonntagspiel eine Steigerung«, bilanzierte Knaus. - Lich: Gaudermann (6), Pompalla (3), Keller (12), Wagner (7), Schweizer (15), Stone (15), Gänger (3), Ribbecke (18), Bölke (1), Nikolic, Roith, Jakob.

Rückspiel, Makkabi Frankfurt - Lich Basketball 68:90 (44:44): Beiden Teams merkte man deutlich die Anspannung an. Und wie bereits im Hinspiel entwickelte sich eine von Beginn an spannende Partie. Die Licher mussten fast ständig einem Rückstand in Viertel eins hinterherlaufen. Ein Höhepunkt war der Dunking von Felix Schweitzer zum 15:18. Lichs Amerikaner Scottie Stone war es vorbehalten, mit einem Dreier den 22:22-Ausgleich zu erzielen. Mit dem 26:24 für die Gastgeber startete das zweite Quarter, in dem die Licher erneut Probleme gegen die wurfsicheren Frankfurter und selbst Schwierigkeiten hatten, Punkte zu markieren. So lag die Heimmannschaft zeitweise mit zehn Zählern in Front (37:27, 16.). Die Licher kämpften sich energisch zurück und schlossen auf 36:38 auf. Die Frankfurter reagierten, nahmen eine Auszeit, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Doch die griffen weiterhin beherzt in der Abwehr zu und generierten Stopps. Lichs Powerforward Yannik Ribbecke verkürzte erst mit einem Dreipunktspiel auf 39:41, legte anschließend an der Freiwurflinie nach und zeichnete für den 44:44-Ausgleich ,zur Halbzeit verantwortlich. Das Klassen-Team startete furios in das dritte Viertel. Nach einem Schweitzer-Dreier und einem Zweier von ihm lagen die Licher mit 55:50 in Führung, die sie bis zum Ende des Viertels auf zehn Punkte ausbauten (65:55). Damit hatten sie die Moral der Frankfurter gebrochen, die Licher ließen sich den 90:68-Erfolg nicht mehr nehmen. »Wir haben verdient gewonnen«, bilanzierte ein zufriedener Licher Trainer Viktor Klassen, der eine deutliche Steigerung seines Teams in der zweiten Halbzeit gesehen hat. - Lich: Ribbecke (26), Schweitzer (11), Keller (8), Bölke (6), Stone (19), Gaudermann (6), Nikolic (3), Pompalla (4), Wagner (6), Roith (1).

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