05. April 2021, 18:46 Uhr

HSG Wetzlar

HSG Wetzlar bezwingt die Rhein-Neckar Löwen

Die HSG Wetzlar hat sich zwei Punkte ins Osternest gelegt. In der Handball-Bundesliga gelingt den Grün-Weißen am Sonntag ein überraschender 34:32 (18:15)-Erfolg über die Rhein-Neckar Löwen.
05. April 2021, 18:46 Uhr
Die Auszeichnung als »Man oft the Match« verdiente sich Wetzlars Lenny Rubin (beim Distanzwurf gegen Niclas Kirkelokke)), der in Abwehr und Angriff herausragte. FOTO: VOGLER

HSG Wetzlar


Sensationell gewann die HSG Wetzlar gegen einen in den Beinen und im Kopf müden Europapokal-Vertreter Rhein-Neckar Löwen in eigener Halle mit 34:32. Vollkommen verdient, wie auch Löwen-Trainer Martin Schwalb und Rhein-Neckar-Kreisläufer Jannik Kohlbacher bekräftigten. Bester Werfer für die Mittelhessen war ein wie entfesselt aufspielender Lenny Rubin mit acht Treffern.

Schon zur Pause führten die Mittelhessen mit 18:15 und bauten ihre Führung teilweise sogar noch aus. Nach dem 34:29 (56.) gestattete das Team von Trainer Kai Wandschneider den Mannheimern am Ende noch etwas Ergebniskosmetik..

Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge hatte Trainer Kai Wandschneider eine Reaktion gefordert und diese von seinem Team auch erhalten. Von der ersten Minute an waren die Grün-Weißen gut im Tempo und damit in den Gegenstößen. Die Zweikampfstärke sowie ein starker Torhüter Till Klimpke ebneten zudem den Weg zum Erfolg.

Während das Team um Regisseur Magnus Fredriksen die gute Wetzlarer Trainingswoche in ein positives Ergebnis ummünzte, mussten die Mannheimer der Belastung der jüngsten Partien im Europapokal sowie am Donnerstag in der Bundesliga in Melsungen Tribut zollen.

Nach dem 31:22-Coup über den THW Kiel zu Saisonbeginn war das der zweite Wetzlarer Erfolg gegen ein Topteam der Liga. Maximilian Holst kam auf sechs Treffer trotz zwei vergebener Siebenmeter. Bei den Mannheimern traf Jannik Kohlbacher sieben Mal.

In der Bundesligatabelle vergrößerten die Rubin, Cavor und Co. bei nunmehr bemerkenswerten 24 Punkten (!) ihren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf zwölf Zähler. Dieser Umstand war im Grunde noch bedeutsamer als die Überraschung selbst.

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