25. August 2021, 07:00 Uhr

Fußball

Hessenpokal: FSG Wettenberg hofft auf Sensation

Die FSG Wettenberg ist erstmals im Fußball-Hessenpokal vertreten. Am Mittwochabend (19.30 Uhr) erwartet der Gruppenligist in Krofdorf-Gleiberg den Hessenligisten SV RW Hadamar.
25. August 2021, 07:00 Uhr
Sam Henrich (l.) und Teamkollege Vitus Graulich (r.) wollen mit ihrer FSG Wettenberg im Hessenpokal den großen Favoriten SV RW Hadamar zumindest ärgern. FOTO: FRO

Heute Abend wird die erste Runde im Fußball-Hessenpokal ausgetragen - mit heimischer Beteiligung. Gruppenligist FSG Wettenberg empfängt den Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar, der ebenso in der Hessenliga beheimatete SC Waldgirmes ist zu Gast beim Gruppenligisten TSV Bicken - und mit der Partie Spvgg. Leusel - SV Steinbach kommt es ebenfalls zu einem Duell Gruppenliga vs. Hessenliga.

FSG Wettenberg - SV RW Hadamar (heute, 19.30, Uhr in Krofdorf-Gleiberg): Die Elf von FSG-Trainer Bastian Panz hat sich trotz der 0:1-Niederlage im SWG-Kreispokal-Finale gegen den FSV Fernwald als Gießener Sportkreisvertreter für den Hessenpokal qualifiziert, da die Fernwälder aufgrund ihres freiwilligen Verzichts im Achtelfinale des Vorjahres für den aktuellen Wettbewerb ein Freilos erhalten haben und erst im Achtelfinale in das Spielgeschehen eingreifen. Mit dem Hessenligisten aus Hadamar, der seine beiden Auftaktspiele in der zweigeteilten Liga gewinnen konnte, haben die Wettenberger ein dickes Brett zu bohren. Trotz der krassen Außenseiterrolle freuen sich Sam Henrich und Co. aber auf die erste Teilnahme ihres Vereins im Hessenpokal und die Möglichkeit, sich mit den zwei Spielklassen höher angesiedelten Kickern aus dem Sportkreis Limburg-Weilburg zu messen.

»Wir wollen wie gegen den FSV Fernwald dagegenhalten und es dem Favoriten erneut so schwer wie möglich machen. Dies ist für uns ein attraktives Los und wir hoffen - im Rahmen der coronabedingten Möglichkeiten - auf viele Zuschauer. Sportlich benötigen wir einen überragenden Tag und das nötige Quäntchen Glück, während der SV gleichzeitig nicht seine optimale Leistung abrufen darf«, sagt Panz. Seine Elf konnte in den beiden bisherigen Gruppenliga-Spielen vor allem defensiv überzeugen und wird den Fokus auf eine stabile Abwehr legen. In der Offensive muss dagegen bei einem der angepeilten Nadelstiche aber der Knoten endlich platzen, denn bislang sind die Wettenberger in dieser Saison noch ohne eigenen Torerfolg.

Personelles: Moritz Panz, Lukas Panz, Florian Valentin und Nick Figgemeier kehren aus dem Urlaub zurück. David Hovestadt, Tim Stephan und Berkan Genc sind weiterhin verletzt. Der Einsatz von Sydney Ottah ist fraglich, während ein Comeback von Patrick Leipold-Meid möglich ist.

Bruderduell im Hause Tega?

TSV Bicken - SC Waldgirmes (heute, 19.30 Uhr): Der SC löste das Ticket für die Teilnahme am Hessenpokal durch einen 4:1-Finalerfolg gegen den FC Cleeberg. Die Elf von SC-Trainer Mario Schappert reist als Favorit zum zwei Klassen tiefer angesiedelten TSV an. »Dennoch erwarte ich kein leichtes Spiel für uns, denn die Bickener haben eine ordentliche Gruppenligaelf und mit Nils Benner und Robert Cloos, der eine SC-Vergangenheit hat, richtig gute Kicker in ihren Reihen. Der verletzungsbedingte Ausfall von TSV-Stürmer Jan Kneifel und die Sperre nach der Gelb-Roten Karte gegen Heuchelheim von Torwart Sascha Fünfsinn sind für uns kein Nachteil«, sagt Schappert.

Personelles: Barbaros Koyuncu hat sich in Bad Vilbel eine Zerrung zugezogen und droht länger auszufallen. Felix Erben ist auf Hochzeitsreise. Natnael Tega hatte am Sonntag bereits eine Halbzeit gespielt und brennt auf ein Pokalduell mit seinem Bruder Hermon. »Wir wollen ihn nach seiner Verletzung aber nicht verheizen und entscheiden kurzfristig, ob wir mit einer oder zwei Spitzen spielen werden«, meint Schappert. Gesetzt ist Lucas Hartmann, der in Bad Vilbel beide Tore erzielt hatte und laut Aussage des SC-Trainers »derzeit in einer Topform ist«.

Spvgg. Leusel - SV Steinbach (heute, 19.30 Uhr): Der Hessenligist aus Steinbach hat seine bisherigen Saisonspiele gegen Baunatal (0:2) und Hünfeld (0:3) verloren. Dennoch gehen die Gäste als Favorit in die Partie beim Alsfelder Sportkreisvertreter. »Für uns ist das Spiel gegen einen Hessenligisten ein Bonusspiel, bei dem wir nichts zu verlieren haben. Der SV ist klarer Favorit, gegen den die Trauben für uns hoch hängen. Ich werde meine taktische Ausrichtung nicht nach einzelnen Spielern ausrichten, sondern versuchen, dem Gegner mit meiner Elf als kompakte Einheit Paroli bieten zu können«, sagt Leusels Trainer Thomas Brunet.

Personelles: Marius Eifert und Fatih Celiksoy stehen der Spvgg. Leusel wieder zur Verfügung, ebenso Serkan Erdem. Dominik Götze (Achillessehnenreizung) dagegen fehlt weiterhin.

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